Verfrühtes Weihnachtsgeschenk der SBB: 

Vertragsverlängerung bis Ende 2025!!

Ab Mitte Dezember wird der Ausbau der Geleise und der Bahnsteige in Angriff genommen.Wir haben uns sehr gefreut, dass der Projektleiter persönlich bei uns vorbeikam und uns informierte.

Wir werden die nächsten drei Jahre eng zusammenarbeiten und gegenseitig versuchen, uns die Arbeit so einfach und angenehm wie möglich zu machen!

In diesem Zusammenhang ein Allzeit-Dank an die Verantwortlichen der SBB seit Gründung von Soup&Chill: Herr Egger, Frau Danelon, Frau Kruse und jetzt Frau Altwegg waren und sind wunderbare Partnerinnen mit viel Verständnis für uns und mit viel Wertschätzung für unsere Arbeit: Danke!

Öffnungszeiten über Weihnachten und Neujahr

Vom 20.12. 2022 bis 9.1. 2023 haben wir jeden Abend geöffnet.

Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag: Essen im den Räumen von 17-20.30h

Dienstag und Donnerstag: Lebensmittelabgabe von 17-19h.

Zwischen 23. 12 und  2.1. werden wir wie jedes Jahr wieder das einzige geöffnete Abendangebot für Bedürftige sein, da die Gassenküche Ferien macht. 

Die Schlagzeile vom Freitag, 9. Dezember, hat uns sprachlos und fassungslos gemacht:

Wir vergönnen jedem Menschen die Freude an weihnachtlicher Beleuchtung.

Aber man kommt doch ins Grübeln  - nicht nur wegen der Energiekosten.

Basel wahrt den SCHEIN.

„Hintern den sieben Gleisen“, bei Soup&Chill, kommen keine Beleuchtung, kein Swisslos- und kein kantonales Geld an.

„Denn die einen sind im Dunkeln 

Und die anderen sind im Licht. 

Und man sieht nur die im Lichte 

Die im Dunkeln sieht man nicht.“  (Bertolt Brecht)

Am 6. Dezember, kamen 265 Menschen zur Lebensmittelabgabe.

                                                 

Bitte, liebe Freundinnen und Freunde, benutzt bitte weiterhin unseren RaiseNow-Bottom: wir brauchen sehr dringend Geld: um unser Personal zu bezahlen und um einigen älteren Herrschaften ein Zimmer im Hostel zu finanzieren;  Schlafsäcke brauchen wir auch wieder  und und und…

Mit herzlichem Gruss und Dank und guten Wünschen

Claudia und die Soup&ChillerInnen


1.11.2022.

10 Jahre Soup&Chill an der Solothurnerstrasse 8.

Eigentlich sollte man das feiern.

Denn es gibt Vieles zu feiern: 

- dass wir seit 10 Jahren so wunderbar von der SBB unterstützt werden

-dass unsere MitbewohnerInnen im Haus den über die Jahre ständig anwachsenden Strom von Gästen er-tragen und mit-tragen.  

-dass wir so gut und vertrauensvoll mit den „Bewachungsleuten*“ von Transsicura zusammenarbeiten können

-dass wir so gut in „unser“ Gundeli-Quartier integriert sind

-dass wir alle Finanz- und Personalkrisen überstanden haben  

Wir fühlen uns unterstützt und getragen von vielen Stiftungen, Service-Clubs und privaten Geldgebern.

Und natürlich von der Schweizer Tafel, Cartons du coeur und anderen Food sharing- Organisationen.

Der grösste Dank gebührt unseren unerschütterlichen MitarbeiterInnen, die zum Teil schon seit vielen Jahren dabei sind.

 

Es ist ein Geburtstag, der sehr nachdenklich macht: 

Vieles ist geschehen, das man vor 10 Jahren nicht geahnt hätte: Fluchtbewegungen, Pandemie, Kriege….es gab sie schon immer. Nun sind sie aber sehr nahe gekommen.

Etwas ist aber -leider- gleich geblieben: die Bewegungslosigkeit in der Basler Sozialpolitik…..noch immer gibt es ausser Soup&Chill kein Abend-Angebot an Wochenenden und Feiertagen.

An 130 Abenden sind wir immer noch der einzige Anbieter.

Und bekommen vom Kanton seit  April 2021 kein Geld.

 

1.11.2022: GEBURTSTAGSABEND

 

Wir fanden uns zusammen, um…. miteinander zu arbeiten, 

eine verschworene Gruppe von Team- Mitgliedern, Freiwilligen, auch Freiwilligen der Schweizer Tafel, Helfern aus dem Gästekreis und Mitarbeitende, die durch das kantonale Beschäftigungsprogramm zu uns kamen.

Unser Geburtstagsprogrammn: “Lebensmittelabgabe“: von 17-19h.

Knapp 200 Menschen kamen, um Essen abzuholen. 

Traurige Menschenei Menschen, die um Angehörige in der Ukraine bangen, Menschen aus dem Gundeli, die sich vor der Stromrechnung fürchten, weil ihr Budget spätestens seit Corona sowieso am Limit ist. Viele alte Menschen. Einsame Menschen, für die sogar von der Schlange stehen noch besser ist, als allein zuhause zu sein…

Möchte uns jemand zum Geburtstag etwas schenken? 

Bitte suchen Sie den RaiseNow Bottom auf dieser Seite. Und unterstützen sie uns!

Vielen herzlichen Dank

Claudia Adrario de Roche im Namen des Vorstands


SPENDENAKTION

Wir brauchen Deine Hilfe!

In Basel und Umgebung sind aktuell mehr als 1'600 Personen von Armut betroffen. Unter den 100 bis 140 Gästen Gästen, die abends ins Soup&Chill kommen, gibt es Alleinerziehende, Working Poor, Obdachlose und Geflüchtete aus verschiedenen Ländern, auch aus der Ukraine.

Was machen wir? 

Soup&Chill ist eine soziale Institution, welche bedürftigen Menschen an 365 Tagen im Jahr einen Ort zum Dasein und Verpflegen bieten möchte. Viele Menschen gestatten sich im Soup&Chill eine wohlverdiente Verschnaufpause von ihrem schwierigen Alltag.

 

Wo sollen die armutsbetroffenen Menschen am Wochenende hin, wenn es das Soup&Chill nicht mehr gibt?  Um für andere da sein zu können, müssen nun auch wir nach Unterstützung fragen.  

 

Wie kannst du helfen? 

  • Spende einen Betrag deiner Wahl - Ob gross oder klein, jeder Batzen hilft. Hierzu kannst du bequem online oder via Twint spenden.
  • Besuche unser «Restaurant du Coeur» oder buche ein Catering - Der erwirtschaftete Reingewinn kommt Soup&Chill zugute. 
  • Verbreite unser Anliegen und animiere deine Familie und Freunde zum Spenden. Du kannst unsere Posts auf Facebook & Instagram teilen. 

Handle jetzt und schenke Deinen Mitmenschen Gemeinschaft und Hoffnung.

Wir danken Dir von Herzen!

Selbstverständlich können Sie uns auch ganz "klassisch" ihre Spende per Überweisung zukommen lassen:

Soup&Chill

4000 Basel

Postcheck: CH49 0900 0000 6068 5444 7


Einmal mehr: Kultur als Brückenschlag

Das Licht der Bühne nutzen, um an dunkle Zeiten zu erinnern, zu mahnen… und um an Menschen im Schatten zu denken: 2 Konzerte Sound of Peace im Burghof Lörrach.

Die MusikerInnen der Südbaden Symphonics füllen nach der Probe mit Erzählerin Claudia Adrario den Soup & Chill Kangoo mit Decken, Schlafsäcken und warmen Kleidern für die Gäste von Soup&Chill.

Einen ganz grossen Dank an Dirigent Gordon Hein und seine MusikerInnen.


Nach dem Sommer ist vor dem Winter

Den Sommerbetrieb konnten wir dank Ihrer und der grosszügigen Unterstützung der Schweizer Tafel bisher gut bewältigen:

Dienstag und Donnerstag Lebensmittelabgabe mit bis zu 150 Menschen, Samstag und Sonntag Betrieb in den Räumen mit warmem Essen. Und Geselligkeit.

Die Einführung der "1 Franken für Alle“- Regel hat sich sehr bewährt. 

 

Alles sind damit zufrieden. Alle sind gleich und alle bezahlen ihren kleinen Beitrag.

 

Wie weiter?

An unserer Tür hat ein Themenwechsel stattgefunden. 

Lange suchten die Menschen in der Warteschlange  Schatten untrer den Bäumen.

Nun: 

„Habt ihr warme Jacken, Decken,Schlafsäcke, Socken, Schals?“

Und die meistgestellte Frage: 

"Habt ihr ab November wieder jeden Abend auf?“

Die Menschen haben Angst vor den steigenden Energiepreisen, vor den steigenden Lebensmittelpreisen. Vor dem Winter.

Unsere Antwort: wir tun Alles dafür, um euch allabendlich euer warmes Wohnzimmer anbieten zu können.

Und wir bedanken uns bei allen, die uns weiterhin unterstützen, dieses Ziel zu erreichen!

Aufruf

Keine Lust mehr auf die Winterjacke vom letzten Jahr? 

Bitte bringt sie uns zusammen mi allen anderen waren Sachen, die ihr bereits ersetzt habt oder entbehren könnt.


WIEDERAUFNAHME ABGABE!

2. August 2022: Wiederaufnahme der Lebensmittelabgabe

Wegen massiver Finanzprobleme mussten wir im Juli die Lebensmittelabgabe von Montag bis Freitag Abend einstellen.

Das war nötig für unser Budget, aber schlecht für die Menschen, die versorgt werden müssen.

Und durfte nicht zur Dauer „Lösung“ werden., weil es keine Lösung ist!

Wir suchten Kontakte mit Gleichgesinnten- und fanden sie!

Es ist uns eine riesige Freude, dass wir einen Partner gefunden haben, der uns unterstützt:


RÜCKBLICK

Reduktion als Überlebens-Strategie!

Am 23.6. 2022 ging diese Information an unsere Gäste:

 

"Liebe Gäste!

  • Soup&Chill ist weiterhin am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen von 17:00 – 20:30 Uhr wie gewohnt für Euch da. 
  • Ab dem 4. Juli 2022 findet keine Lebensmittelabgabe mehr statt: das Soup&Chill ist unter  derWoche ab dem 4. Juli geschlossen. 

Leider müssen wir die Lebensmittelabgabe einstellen, weil wir die erwartete finanzielle Unterstützung vom Staat nicht erhalten haben. 

Deshalb können wir dieses Angebot nicht aufrechterhalten."   

 

Die drastische Kürzung unseres Angebots ist die einzige Überlebens-Chance, die wir derzeit haben.  Das Entsetzen und auch die Wut auf den unverständlichen und inakzeptablen Beschluss der Sozialhilfe, uns für unsere nachweislich und sichtbar wichtigen Arbeit KEIN Geld zu geben, zieht Kreise.

Man kommt Soup&Chill zu Hilfe:

Sonntag, 19.6.

Gartenaktion der JCI Basel, Teil der weltweit grössten Organisation von jungen Führungskräften.

"Wir sind die Junge Basler Wirtschaftskammer (JCI Basel), der Verband für junge Führungskräfte in unserer Region. Als Teil der weltweit grössten Organisation für junge Führungskräfte und Unternehmer/-innen zwischen 18 und 40 Jahren sind wir bestrebt, aktiv durch ehrenamtliches Engagement einen Beitrag für die Gemeinschaft und in der Gesellschaft zu erbringen, aber auch in der Wirtschaft aktiv etwas zu bewirken."

Die Junior Chambers International hat ca. 200 000 Mitglieder in fünf Kontinenten, verteilt auf ca. 5 000 lokale Kammern. 

Die Bearbeitung der "Dschungels" im Soup&Chill-Garten war sichtbares Zeichen der Solidarität und tätigen Mithilfe! 

Vielen Dank, es war ein wunderschöner Tag mit euch!"


Donnerstag, 23.6.

Kuchenaktion der Klasse 5C des Gundeldingerschulhauses mit Ihrem Lehrer Lars Wolf.

Der Anstoss zur Aktion kam durch die Kanada-Reise eines Mädchens: sie sah in Toronto Aktionen für Bedürftige. 

Und stellte sich die Frage: gibt es solche Not auch in der Schweiz?

Das Mädchen brachte das Thema in den Unterricht, später gab es einen Besuch von Claudia Adrario de Roche bei den Kindern. 

Die Fragen, die sie stellten, waren genau die, die man Politiker und Verantwortlichen des Kantons stellen sollte...

Ergebnis der intensiven Beschäftigung: siehe Fotos.

Es ist Alles gesagt: 

Vielen Dank, Kinder!

Und bitte - Hört nie auf, so zu denken!

Und hört nie auf, zu sagen, was gesagt werden muss.


Soup&Chill wieder einmal in Not!

Antrag um Unterstützung der Arbeit in den Sommermonaten wird vom Kanton wieder abgelehnt:

Die Begründung: 

1. Es brauche im Sommer kein derartiges Angebot (Essensausgabe und Treffpunkt). 

2. Die Hilfe für Menschen aus der Ukraine würden wir aus eigenem Antrieb machen und ohne Verankerung in einem Betriebskonzept. Für 80% der 1600 in Basel angekommenen Menschen aus dem Kriegsgebiet sei gesorgt.

Wir halten daran fest: Mensch hat auch im Sommer und auch an Sommer-wochenend- Abenden Hunger. Darum öffnen wir als einziges Angebot in Basel.

Wenn Menschen in Not sind, haben sie das Recht auf Hilfe (s. Artikel 12 der Bundesverfassung)

Die Willkommens-Kultur für Menschen aus der Ukraine, die der Bundesrat ausgerufen hat, muss gelebt werden. Nicht alle UkrainerInnen sind gut versorgt. Sie kommen in grosser Zahl zu den Lebensmittel-Abgabestellen.

Auch zu Soup&Chill.

 

Unsere Gäste lieben Coup&Chill als kleine Oase im schwierigem Leben, in schwierigen Zeiten!

Bitte helft uns, sie ihnen zu erhalten!

 

Corona….Ukraine….  Und dann??  Wir Alle wissen nicht, welche Krise die nächste sein wird. Das lässt sich in keinem Betriebs-Konzept antizipieren. Soup&Chill wird weiterhin versuchen, flexibel und situationsgerecht da zu sein.

Und zu helfen.

 

 

Wir bitten alle Menschen, die diese Zeilen lesen und die unserer Meinung sind:

Helfen Sie uns, damit wir weiterarbeiten können! Vielen Dank!

 

Verein Soup&chill, Postcheck, Konto Nr. 60- 685444-7, IBAN CH49 0900 0000 6068 5444 7

 

 

Hier finden Sie das Betriebskonzept, das unsere Philosophie klar benennt und das dem Kanton seit Anfang 2021 vorliegt:

Download
BETRIEBSKONZEPT SOUP&CHILL
2102 Betriebskonzept Soup&Chill 2021.pd
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Ein Franken von jedem Gast: Zugeständnis mit Augenmass

Seit Längerem verlangten Kanton, GGG und CMS von uns, wir müssten analog zu anderen niederschwelligen Institutionen CHF 3.- von Gästen verlangen, die keinen Sozialhilfeausweis, Caritas-Ausweis oder andere Nachweise der Bedürftigkeit vorweisen können. 

Wir akzeptierten diese Forderungen nicht, denn wir wollen nicht kontrollieren, wer „arm genug ist“. Ausserdem kochen wir -anders als die anderen Institutionen- ausschliesslich mit Food sharing-Lebensmitteln, die über das Verkaufsdatum hinaus sind und nicht mehr verkauft werden dürfen.  

Wir wehrten uns gegen die Zweiklassengesellschaft der Zahlenden und nicht Zahlenden, die  aktuell durch die vielen Menschen aus der Ukraine, die nicht zahlen müssten, noch verschärft worden wäre. 

Die Folgen unserer Konsequenz waren schwerwiegend: Kanton, CMS und GGG stiegen aus der Finanzierung aus.

Soup&Chill ist das Netz unter dem untersten sozialen Netz in Basel. So war es und so muss es bleiben.

Um wieder v.a. mit dem Kanton ins Gespräch zu kommen, führten wir nun die Ein-Franken-Lösung ein: 

EIN Franken am Wochenende und an Feiertagen von jedem Gast, 

egal warum und woher sie oder er kommt.

 

Die Pilotphase starteten wir am 14.Mai… mit Erfolg. Die Gäste waren vom Personal gut vorbereitet und kommentierten sehr positiv: „Das ist gut, das ist gerecht.“

Wir hoffen, dass dieses Zugeständnis nach Augenmass vom Kanton akzeptiert wird.

 

Unsere ukrainischen Gäste:

Derzeit kommen zu den Lebensmittelabgaben täglich zwischen 45 und 60 Menschen aus der Ukraine zu uns. Insgesamt kommen täglich zwischen 100 und 130 Menschen, um Suppe, Kaffee und Lebensmittel abzuholen. Die Zahl der Hilfe Suchenden steigt derzeit auch bei allen  anderen Lebensmittelabgaben dramatisch. 

Logischerweise werden inzwischen bei der Schweizer Tafel Gemüse und Früchte knapp… das macht uns Angst.

 

Viel Solidarität und Unterstützung für Soup&Chill:

Der Gemeinnützige Frauenverein Stein veranstaltete nach der GV eine Mohrenkopf-Tombola, deren Erlös an Soup&Chill ging. Die Sammlung im Abschluss an die Vorstellung unserer Arbeit durch Claudia Adrario de Roche verlief sehr erfolgreich. 

Zum Schluss nahmen wir nicht nur das Geld, sondern auch die „zurückgeschenkten“ Mohrenköpfe mit nach Soup&Chill, wo sie am 14.5. bim ersten Abend der Ein-Frankenlösung beste Verwendung fanden: gibist Du mir einen Franken, gebe ich Dir einen M…..

Die ISB (International School Basel) in Reinach sammelte an einem Charity-Dinner für Soup&Chill und überreichten ein paar Tage später einen Scheck. Soup&Chill und die ISB sind durch regelmässig bei uns arbeitende Freiwillige sowie Lebensmittelaktlonen eng miteinander verbunden.

Vielen Dank diesen beiden, exemplarisch genannten und allen anderen Unterstützer von Soup&chill.


FROHE OSTERN!

Wir sind von Karfreitag bis Ostermontag (15.-17.April) jeden Abend von 17-21h für unsere Gäste da!

Es gibt feines Essen in den Räumen und auch feines Take away.

Dazu Überraschungen!

Wir freuen uns auf unsere Gäste!

 

Dringende Bitte an Alle, die goldene Eier finden:

wir brauchen dringend Geld, um weiterhin jeden Abend öffnen zu können!

Vielleicht schickt ihr den Osterhasen mit den goldenen Eiern direkt zu  uns: 

Postcheck-Konto Soup&Chill, 4002 Basel; Konto: 60-685444-7;

IBAN CH49 0900 0000 6068 5444 7

Eure Soup&ChillerInnen


1.4.2022 START SOMMERSAISON!

Sommersaison?? 

Der späte Schnee tut nicht nur den Kirschblüten schlecht, sondern stellt unsere Gäste, die zum Teil kein Zuhause haben, vor gewaltige Probleme (s. unten).

Öffnungszeiten Sommersaison 2022:

Wir planen die Sommersaison wie in den beiden vergangenen Jahren: 

Montag bis Freitag 17-19h Essens- und Lebensmittelabgabe

Samstag, Sonntag und alle Feiertage (Ostern und Pfingsten): Essen im Raum plus Abgabe von 17-20:30h

 

Neuigkeiten vom Team: 

Patricia Kern, die im Oktober die Teamleitung übernommen hatte, startete wie geplant Ende Februar in ein NGO-Projekt ich Osteuropa und findet dort durch den Ukraine-Krieg eine gewaltige Aufgabe vor.

 

Gästezahlen und Veränderungen:

Die ganze Saison hindurch hatten wir unter der Woche zwischen 80 und 100 Gäste , die bei uns im Raum assen, dazu kamen noch ca. 40 Take aways pro Abend. 

An Wochenenden und Feiertagen lagen die Zahlen um ein Viertel höher.

Seit wir auch Take aways anbieten - es kommen viele Menschen als dem Gundeli-Quartier, die durch Corona in finanzielle Not geraten sind - hat sich das Verhältnis Mann zu Frau sehr gewandelt. War vorher das Verhältnis Mann:Frau ca. 6:1, ist es nun 3:1. 

Die Frauen werden von der Familie geschickt, um Essen zu holen.

Finanzen:

Trotz Ausstiegs der grossen Geldgeber Kanton BS, CMS und GGG haben wir die Wintersaison gut überstanden und hatte keinen Abend geschlossen.

Unser Dank geht an viele seit Jahren treuen und an die neu hinzugekommenen Sponsoren!  

Nun suchen wir Geld für die Sommersaison ….

Aktuell brauchen wir zusätzlich EXTRAGELD, um unseren Gästen durch die unerwarteten Kältenächte zu helfen!

Das ist kein Wetter, um draussen zu schlafen.

Leider hat das Hostel keine freien Betten mehr und so bringen wir die bedürftigsten Gäste in der Notschlafstelle unter. 

Eine Nacht für Ausserkantonale kostet 40 .-CHF

Bitte helfen Sie uns, bitte schenken Sie Wärme! Und helfen Sie uns durch den Sommer!

Postcheck Verein Soup&Chill, 4000 Basel, Konto 60-685444-7;

IBAN CH49 0900 0000 6068 5444 7

Mit grossem Dank im Voraus

Claudia Adrario de Roche und Catherine Darge


WÄRME SCHENKEN!

LEERE BETTEN SIND SINNLOSE BETTEN!

Schenken Sie Wärme, unterstützen Sie unser Unterbringungs-Projekt für obdachlose Menschen.

Mit 60.- CHF schenken Sie einem obdachlosen Mit-Menschen einen Tag und eine Nacht im Backpack Hostel im Gundeldinger Feld.

WÄRME SCHENKEN WÄRMT!

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LEERE BETTEN SIND SINNLOSE BETTEN!
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SO VIEL ZEIT MUSS SEIN!

Je grausiger es draussen wird, je mehr das „social distancing“ die Menschen in die Einsamkeit und Traurigkeit treibt, umso wichtiger sind Momente des gemeinsamen Feierns. 

 

6.12. SANTIGLAUS zu Besuch im Soup&Chill.

Kommt er wieder?? …. Ja!

Bringt er wieder Säggli?….Ja!

Gibts wieder Pizza??

Und Lieder auf dem Klavier?….Ja!

Ein grosser Dank an Thermo-Fischer für die so begehrten Säggli mit Körperpflege-Produkten (richtiger Luxus!), an VITO, der mit seinem fahrbaren Pizza-Ofen grosse Freude machte, und an Alle, die mit-vorbereitet haben.


1.12.2021: 15 JAHRE

Der Abend des 1. Dezember 2021 war genauso kalt und regnerisch wie jener am 1.12. 2006.

Es waren aber sehr viel mehr Gäste da als DAMALS, in der Abbruchliegenschaft in der Güterstrasse. Und der Raum in der Solothurnerstrasse 8 war gestern sehr gemütlich warm.

Aber sonst?

Eigentlich stehen wir genau da, wir wir vor 15 Jahren standen.

Wir versuchen, der Kälte der Welt und des sozialen Basel ein bisschen Wärme entgegen zu setzen.

Unsere Gäste spüren das und kommen gerne zu uns.

Wir machen weiter und wir danken allen UnterstützerInnen, FreundInnen, HelferInnen, kurz: 

allen Menschen, die verstehen, dass die, denen es gut geht, einen Auftrag und eine Verpflichtung haben, den Schwächeren zu helfen. Und die bereit sind, wahrzunehmen, dass es den Menschen am Rand der Gesellschaft derzeit ganz besonders schlecht geht.

Mit einem großen Dank an Alle, die uns durch diese 15 Jahre getragen und die bei uns gearbeitet bzw. uns geholfen haben!

Team, Vorstand und Gäste von Soup&Chill


1. Standort: 

Die SBB hat den Vertrag für unsere Räume in der Solothurnerstrasse 8 um ein weiteres Jahr, d.h. bis November 2024 verlängert.

Das ist ein Grund zu grosser Freude!

Wir fühlen uns sehr wohl hier und  sind dankbar für die so gute Zusammenarbeit mit der SBB in Person von Frau Joëlle Altwegg: man weiss unsere Arbeit, die auf das Zusammenleben verschiedenster Gruppierungen am Bahnhof SBB sehr beruhigend wirkt, zu schätzen.

Wir haben nun drei Jahre, um ein neues und dann hoffentlich wirklich endgültiges Domizil zu finden.

Abklärungen laufen bereits.

2. Personal:

wir werden die Wintersaison  mit unseren bewährten MitarbeiterInnen beginnen: sie kennen „den Laden“, kennen die Abläufe und kennen unsere Gäste.

 

3. Finanzen:

wir schafften den Sommerbetrieb dank unseren seit Jahren treuen Sponsoren (u.a. MBF Foundation, Stiftung für Drogenarbeit, Widmer Meyer-Stiftung, Ombrie-Stiftung, Service-Clubs und zahlreichen Privaten), mit denen wir auch die vorhergehende Sommersaison finanziert hatten (Kanton, GGG und CMS hatten nie Geld für den Sommer gegeben).

Im Winter müssen wir nun die durch den Rückzug von Kanton, GGG und CMS entstehende Finanzlücke von 134 000.- Franken füllen. Die Bereitschaft, uns zu unterstützen, ist gross: Anträge an Stiftungen und Gespräche laufen. 

Einigkeit seitens der Sponsoren besteht auch, dass die Unterstützung unserer Arbeit in bestehender Form ganz klar auch weiterhin Aufgabe des Kanton sein muss.

 

Too good to fail!“ Soup&Chill wird weiterhin da sein.

Wir starten am 1.11. 2021 um 17h unsere 16. Wintersaison mit täglicher Öffnung.

Seit dem 25. Dezember 2019 hatten wir keinen einzigen Tag geschlossen.

Herzlichen Dank an unsere Team-Leute, Freiwillige, Helfer aus dem Gäste-Kreis und an unsere Sponsoren, die das ermöglicht haben! In diesem Sinne machen wir weiter!

Rückblick auf die Sommersaison:

unsere Arbeit lief so weiter, wie wir sie geplant hatten, weil sie dem Bedarf entsprach:

Montag bis Freitag 17-19h: Lebensmittelabgabe und Abgabe von Kaffee, Tee und/oder Suppe.

Samstag/Sonntag und Feiertage: 17-21h Essen in den Räumen unter Einhaltung der COVID-19-Vorgaben von Bund und Kanton.

Unter der Woche haben wir pro Abend zwischen 65 und 90 Gäste, an Wochenenden zwischen 90 und 120 plus ca. 30 Take aways für Menschen aus dem Quartier, die zwar eine Wohnung und einen Herd, aber zu wenig Geld für Lebensmittel haben.

Die Tatsache, dass die Gassenküche nun auch keinen Sonntagsbrunch mehr anbietet, ist bei uns spür- und sichtbar: an Wochenenden kommen hungrige Menschen bereits knapp nach Mittag an unsere Tür.

 

Sonderaktionen wie Coiffeur-Besuche kamen wunderbar an.

Und unsere Gäste kommen immer wieder mit neuen Ideen, die Stimmung machen... 


RENOVIEREN bedeutet: Altes bewahren, ihm neue Farbe geben und so NEUES entstehen lassen.

In diesem Sinne führten wir unseren 7/7 Betrieb weiter wie bisher und haben dabei immer wieder neue Ideen zu bieten. 

UND wir verschönern unsere zusätzlichen Räume: neue Ideen aus vielen kreativen Köpfen, frische Farbe .. und viel Schwung.


Am Karsamstag, 4.3. feierten wir um 11h die Matinée “SOUP&PRAY”, eine religiös-musikalisch-literarische Stunde des Zusammenseins.

Mit allen COVID 19-Regeln, d.h. Masken, Abstände und Take away-Frühstück.

Auf den Tischen standen die spriessenden “Su nenniri” (Gerste), gemäss einem sardischen Osterbrauch. 

Gudrun Sidonie Otto, Pfarrerin und Sängerin in Personalunion, betete Psalmen und sang u.a. den Kaddish von Maurice Ravel.

Anita Schönenberger und Anna Marina Truan spielten Klezmer Musik.

Claudia Adrario erzählte eine Parabel von Salim Alafenisch: Eine Geschichte über die Absurdität von Grenzen gegen unsichtbare Feinde, die heute aktueller ist denn je.

 

Am Ostersonntag /Ostermontag abends begrüssten wir 132/124 Gäste gaben 42/46 Take aways.

Da die Gassenküche geschlossen hatte, kamen natürlich besonders viele Menschen zu uns.

Wieder schmeckte der Fisch unseres befreundeten Rotary-Clubs, zubereitet von Sandra... samt selbstgemachter Foccaccia.... ganz hervorragend.

Es waren für alle ein paar gute Stunden der Gemeinsamkeit; in der Hoffnung, dass das Leben bald wieder leichter und geselliger werden möge.

 


20.MÄRZ 2021

Unser aktueller Tafelanschrieb sagt Alles!

Wer zu uns kommt, ist willkommen und findet die Hilfe, die er/sie sucht und braucht.

Am  17.3. lancierten CMS und GGG die  Medienmitteilung, dass sie die jahrelange Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung von Soup&Chill einstellen würden. Der Kanton BS schloss sich mit ähnlicher Aussage an. 

Gäste und SympathisantInnen waren erschreckt, hatten Angst um „ihr“ Soup&Chill und das Fortbestehen der „Wärmestube für Menschen, die kein eigenes Wohnzimmer haben."  

 

Hierzu ein paar Fragen und Antworten

Konsequenzen:

Was passiert jetzt? Was ändert sich?

Im Moment passiert gar nichts!                                                                                                            Nach Ostern beginnt der Sommer- Wochenend-Betrieb, weil Mensch auch an Wochenenden Hunger hat, und auch, wenn es warm ist.                                                                                             Seit 2011 führen wir diesen ohne Geld der CMS, der GGG und des Kantons BS durch.                       Das bedeutet: wir erreichten für dieses Jahr nicht die erhoffte Verbesserung (Antrag an die drei Geldgeber), es ist aber auch keine Verschlechterung… es ist wie immer seit 2011.                                                      Die „big three“ verneinen nach wie vor den Bedarf, dass „Mensch“ auch im Sommer am Wochenende etwas zu Essen braucht (Gassenküche ist geschlossen, wir sind die einzigen Anbieter von Abendessen). Und wir sind nach wie vor der Meinung, dass das nicht so ist.                                                     Andere Geldgeber, die schon die vergangenen Sommersaisons finanziert haben, sind unserer Meinung. Also läuft alles, wie gewohnt bzw. wie 2020, im ersten Corona-Jahr praktiziert: 

 

Unser Angebot im Sommer 2021:

Montag bis Freitag, 17-19h: Essens-/und Lebensmittelabgabe

Samstag/Sonntag: Verpflegung in den Räumen.

 

Was bedeutet das  für die Wintersaison?

Bis zur Wintersaison ab November, an die die CMS, der GGG und des Kantons BS insgesamt 134 000 Franken, (das ist ein Drittel des Budgets), bezahlt haben und nicht mehr zahlen werden, bleibt Zeit zum Nachdenken und Planen.

 

Die inhaltlichen Knackpunkte und Gründe für die Differenzen: 

Das „soziale Basel“ fordert  

Zugangskontrollen und  Preis für Essen- in Corona-Zeit zumal-…. Ist das sozial?                                                                                 Ein aufwändiges Controlling-Administrationssystem , das Spendengelder bindet… ist das sinnvoll? Wir sehen es als unsere Verpflichtung, das gesponsorte Geld den Menschen zugute kommen zu lassen.                                                                                                                                                                            Es darf sich nicht in Papier und in Arbeitsstunden für Beamten-ähnliche Angestellte verwandeln.

Bei derart grossen Differenzen in Bezug auf die Philosophie ist eine Trennung wirklich das Beste. 

 

Dank an die Geldgeber!                                                                                                    

Wir möchten uns für die Unterstützung von CMS und GGG so viele Jahre hindurch herzlich bedanken. Die Dauer der Unterstützung so viele Jahre hindurch ist nicht selbstverständlich…Stiftungen haben eigentlich den Sinn und die Aufgabe der Anschubfinanzierung neuer Projekte, bis diese sich bewähren.                                                                                                                                                                    Dann sollte der Kanton übernehmen….

 

Dank an Soup&Chill?                                                                                                                                                       Für Alle, die 15 Jahre lang viel und engagiert für und in Soup&Chill gearbeitet haben, wünschte ich mir aber auch einen respektvollen Dank der Geldgeber und des sozialen Basel: wir haben immer mit ganz wenig Geld sehr Vieles geleistet und haben Wege gesucht, die eigentlich Vorbildcharakter haben könnten. Wie zum Beispiel die Etablierung einer Lebensmittelversorgung ausschliesslich aus Foodsharing-Projekten, eine konsequent gelebte  Brückenbau-Funktion von unseren Gästen zur „normalen“ Gesellschaft durch Kultur- und Gastrononie-Programme und immer wieder extrem flexible und effiziente Reaktionen und Anpassungen des Angebots, z.B. in der Corona-Krise.

 

Wir haben keine dicken Projektbeschriebe verfasst, wir haben GEMACHT.                 

Das wird nicht gerne gesehen.                                                                                                                          Aber keine Sorge: wir MACHEN weiter!

 

Reaktionen auf die „Trennung“

Nicht nur Gäste und FreundInnen, sondern auch zahlreiche andere Geldgeber zeigen sich entsetzt, sprechen von einer „Schande für Basel“ und inakzeptabler Einmischung der Geldgeber.                         

Mit ihnen werden wir unsere Zukunft aufbauen.

 

Eine Stimme, die sehr deutlich für uns spricht und sich vehement für unser Fortbestehen einsetzt, ist die Quartierkoordination Gundeli:

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FEBRUAR 2021

Unsere Aktion “ALLE MÜSSEN REIN!” fand viel Unterstützung.

Herzlichen Dank an all jene, die den HIlferuf an den Kanton unterschrieben oder sich sogar direkt an die zuständigen Regierungsräte gewandt haben.

Ob dadurch ausgelöst oder schon länger geplant: Ende Januar wurde vom Regierungsrat eine Viertelmillion gesprochen, um die Unterbringung von Bettelnden aus Rumänien in der Notschlafstelle zu finanzieren.

“Andere Obdachlose” wurden in Hotels “umgesiedelt”.

Wie gut die Lösung ist, wissen wir alle nicht, die Berichte sind widersprüchlich. 

Dennoch möchten wir dem mittlerweile aus dem Amt geschiedenen Regierungsrat Christoph Brutschin für dieses “Abschiedsgeschenk” danken. Es war ein starkes Signal: Basel hat sich um die Menschen gekümmert, die wegen Corona-Massnahmen-und Kälte dringendst rein mussten.

 

ÜBERNACHTUNGEN IM BACKPACK-HOSTEL /Gundeldinger Feld

Ganz herzlich bedanken wir uns bei KANTENSPRUNG/Gundeldigerfeld, die uns ganz spontan von Januar bis Ende März einen Flügel des Backpack-Hostel zur Verfügung gestellt haben. 

Einen Monat bekamen wir GESCHENKT, aber wir suchen nun noch Sponsoren, die die Miete bis Ende März mitfinanzieren.

Diese Aktion ist eine Fortsetzung der schönen Erfahrungen im ersten Lockdown. Thommy, Stephan, herzlichen Dank!

Das Hostel sponsern heisst: Wärme schenken.

12 Menschen, die aufgrund administrativer Beschränkungen keine Aufnahme in den “kantonalen Hotels” gefunden hätten, verbringen dort jetzt ruhige Tage und Nächte bis Ende März: Menschen jenseits des 70. Lebensjahrs haben wirklich nichts mehr auf der Strasse verloren, egal, warum sie in Basel sind.....

Organisation und Zuteilung unserer Hostel-Gäste erfolgen durch unser noch ziemlich neues Teammitglied Julia Bürge; einmal in der Woche macht Samson Zemuy mit Helfern Hausputz- und ZImmerputz, sorgt für Sauberkeit und für gute Stimmung mit den Betreibern des Hostel.

 

ABENDBETRIEB:

unsere Gästezahlen sind so hoch wie noch nie: im Januar lagen sie im Schnitt bei 122, im Februar bisher bei 132 mit Spitzen über 160.

Die neuen Räume bewähren sich extrem gut: ohne diese Erweiterung, eine deutliche Aufstockung unseres Personals und auch des Sicherheitsdienstes könnten wir derart hohe Gästezahlen nicht bewältigen.

Noch immer haben wir extrem viele rumänische Gäste. Noch immer schlafen die meisten von ihnen draussen. Noch immer fragen sie nach Schlafsäcken, Decken und warmer Kleidung.

Alarmierend in die Höhe gehen auch die Zahlen der Take aways: Menschen aus dem Quartier geraten durch die so lang andauernde Corona-Krise zunehmend in Not und nutzen unser Verpflegungsangebot.

Ein grosser Dank an alle Lebensmittel-LIeferanten: Grauwiler Fleisch, Schweizer Tafel, Cartons du coeur und viele viele private SpenderInnen, allen voran die indische Dame, die uns jeden Samstag mit fantastischem Essen für über 100 Personen beschenkt.

 


AKTION: ALLE MÜSSEN REIN!

Leider blieben alle unsere Bemühungen, im Kanton und bei anderen niederschwelligen Institutionen Unterstützung in der aktuellen Situation zu finden, ergebnislos.  

Wir wenden uns daher nun an den Gesamtregierungsrat, die zuständigen kantonalen Stellen und die Medien.

Wir starten eine Aktion und sammeln Unterschriften, um unserer Stimme, die für die Menschen am Rand der Gesellschaft spricht, mehr Gewicht zu verleihen.

Diese Aktion ist breit abgestützt und wir hoffen auf Erfolg.

 

Wenn auch Sie gerne Ihre Stimme geben möchten, dann schreiben Sie bitte direkt Mails an lukas.engelberger@bs.ch oder christoph.brutschin@bs.ch. Oder an claudia.adrario@bluewin.ch.

 

Schreiben Sie einfach: 

 

“Alle müssen rein!”

 Ich unterstütze die Forderungen von Soup&Chill"

Name, evtl. Organisation, die Sie vertreten und Unterschrift.

 

 

Vielen Dank für Ihre Solidarität.

Die Soup&ChillerInnen für die Menschen, die in grosser Not sind.

 

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BRIEF AN DEN REGIERUNGSRAT
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ALLE MÜSSEN REIN!

Winterkälte plus Corona: jetzt müssen wirklich Alle rein!

Ein Hilferuf an die Politik und das soziale Basel!

 

Am 13.1. verkündete der Bundesrat neue, verschärfte Massnahmen in Bezug auf die Bekämpfung der Ausbreitung von COVID-19:

Erste Priorität: bleiben Sie ZUHAUSE! Home-Office soweit möglich, keine Menschenansammlungen im öffentlichen Raum, Restaurants bleiben geschlossen, Läden gehen zu.

An die Menschen ohne Obdach hat –wieder- niemand gedacht.

Sie haben kein ZUHAUSE.  

Tag und Nacht irren sie durch die derzeit eiskalte Stadt.

Unser Albtraum: eine Welle von Erkältungen, Bronchitis etc., die zunächst nicht von einer Corona-Infektion zu unterscheiden ist.

 

Die zunehmende Zahl von BettlerInnen aus Rumänien verschärft die Lage auf Basels Strassen noch: sie kamen  aufgrund des im Wahlkampf aufgehobenen Bettelverbots ins reiche Basel.

Jetzt sind sie da.

Sie leben in prekärsten humanitären Verhältnissen. 

Die Politik schaut weg....

Für die wenigen Institutionen, die versuchen, Unterstützung zu bieten (Soup&Chill) werden sie zum echten Problem.

 

Jetzt ist die Politik gefordert: 

  • öffnen Sie BEDINGUNGSLOS die Notschlafstellen (die halb leer sind!!!), 
  • stellen sie Räume für Tages- und Nacht-Aufenthalt zur Verfügung (leer stehende Hotels!) 
  • nehmen Sie Einfluss auf andere Institutionen des sozialen Basel: alle müssen jetzt ihren Beitrag leisten! 
  • setzen Sie um, was der Bundesrat und an vorderster Front RR Lukas Engelberger als Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz gefordert haben 
  • Pandemie-Massnahmen müssen ALLE einbeziehen! 
  • kümmern Sie sich sofort um die Menschen aus Rumänien!

Derzeitiges Angebot Soup&Chill: 

  • Alle Tage 17-21h: Essen in mehreren Räumen gemäss COVID-19- Bestimmungen, 
  • Übernachtungsangebot:  Wir haben die tolle Zusammenarbeit mit dem Backpack-Hostel vom ersten Lockdown weitergeführt und das Guest-House gemietet: so können die aller-vulnerabelsten unter unseren Gästen Tag und Nacht in der Wärme sein.                                          

Die Aktion “Leere Betten sind sinnlose Betten” hat viel Wirkung gezeigt: bitte schenken Sie durch Ihre Spende weiterhin Wärme für Menschen ohne eigene Wohnung und helfen Sie mit, das Hostel zu finanzieren. Derzeit haben wir es bis Ende Februar gemietet.

 

Team und Vorstand von Soup&Chill


WEIHNACHTEN 2020

Willkommen am Familientisch!

Um ein Festessen am 24.12. überhaupt durchführen zu können und dürfen, galt als oberste Gebot: Verteilung der Gäste auf mehrere Räume.

Das brauchte sehr viel mehr Vorbereitungsarbeit: viele Freiwillige halfen mit Lust und Fantasie mit und zauberten wunderschöne Tisch-Arrangements. "Gärn gschee" sagten sie gemäss dem Namen ihres Vereins und man konnte erahnen, dass sie hinter ihren Masken lächelten.

Gärn gschee... ja wir glauben euch, dass Ihr es gern gemacht habt.

Es ist aber keine Selbstverständlichkeit, dass Ihr uns so viel Zeit am 24. Dezember geschenkt habt! Genauso wie es kein Selbstverständlichkeit ist, dass zwei Frauen (Mutter und Tochter) zuhause für 40 Personen Fleischküchlein und VEGGI-Küchli und Gemüse vorbereitet haben; genauso wie es keine Selbstverständlichkeit ist, dass der Chefkoch des Teufelhof himself wunderbare Kartoffel-Lauchsuppe gekocht und noch ein Einmachglas von feinst geschnittenem Peterli mit dazu gegeben hat.

Was wir in den letzten Tagen an Solidarität, Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft erlebt haben, ist fantastisch. Das ist das schöne Gesicht der menschenfeindlichen Pandemie. Das Gesicht, das unter der Maske lächelt.

Als die 140 halben Poulets ihren warmen Backofen nach und nach verliessen und umgeben von Zwiebelsauce, Reis und Gemüse auf den Tellern und schließlich an den Tischen landeten, wurde es immer stiller im Raum. "Das ist unser Familientisch" sagte ein älterer Herr und schaute väterlich über seine drei weiblichen, jüngeren Tischgenossinnen. Lange, sehr lange hörte man dann fast nur das Klappern des Bestecks: langsam, hochkonzentriert und fast andächtig zerteilten unsere Gäste ihre halben Vögel. 

Ein paar Männer standen ums Klavier, summten Lieder mit, die sie wahrscheinlich an Früher erinnerten.

 

 

 

Bei allem Dank an die Freiwilligen soll nicht vergessen werden, dass unsere Mitarbeitenden sofort bereit waren, am 24. Dezember einzuspringen, als bekannt wurde, dass die traditionellen Weihnachtsveranstaltungen für Bedürftige aus Corona-Gründen entfielen. Sie taten das, was eigentlich für in sozialen Berufen Arbeitende eine Selbstverständlichkeit sein müsste: sie waren da, als man sie brauchte. "Institutionen für Tagesaufenthalt und Essensausgabe" (soweit der offizielle Titel), müssen wie Notfallstationen funktionieren; sie müssen immer geöffnet sein, auch an Wochenenden, auch an Weihnachten und auch, wenn Pandemie herrscht. Wenn es auf die gewohnte Art nicht möglich ist, die Gäste zu verpflegen, dann findet sich ganz sicher eine aus der Situation geborene andere Art.

 

Danke, liebe Freiwillige, Geldgeber*innen, Poulet- und andere Lebensmittelspender*innen, Mitdenker*innen, Köch*innen, Stricker*innen, Dekorateur*innen und vor Allem auch: 

Danke an die Teams von Restaurant du coeur und Soup&Chill.

 

Bleibt gesund und mutig! 

 

Claudia Adrario de Roche

WEIHNACHTEN - trotz allem!

"Weihnachten trotz Allem"

Öffnungszeiten: wir sind jeden Abend von 17-21h für unsere Gäste da.

Über 3 Räume und 2 Zelte verteilt werden wir es schaffen, die Abstände einzuhalten.

Wir haben NIE geschlossen....

Weil unsere Gäste auch an Feiertagen und auch bei Corona Hunger haben und einen warmen Raum und Treffpunkt brauchen.

 

Weihnachten:

24.12.: Weihnachtsessen im Soup&Chill. Es gibt Poulets, gesponsert von der Philanthropischen Gesellschaft Basel, die seit Jahren auch bei uns ihrer Menschenliebe und Grosszügigkeit unter Beweis stellen. 

Vielen Dank!

Silvester: traditionelles Raclette-Essen.

 

Offen halten trotz Corona, aber im Rahmen des Möglichen:

Nur wenn wir die BAG-Regeln sorgfältig einhalten, können wir weiterarbeiten.

Wir achten auf Abstände und auf nicht zu sehr gefüllte Räume, verteilen Masken und achten auf die Hände-Desinfektion.

 

Vergessen wir nie:

SOCIAL DISTANCING.. also sozialer Abstand... ist ein völlig falscher Ausdruck!

Gemeint ist -wenn es schon englisch sein muss-: PHYSICAL DISTANCING... also räumlich/körperlicher Abstand!

 


2020...

2020: WAS FÜR EIN JAHR!!!

 

So schwierig das Jahr war, so  sehr freuen uns die Perspektiven und Lichtblicke an seinem Ende:

 

BETRIEBSANALYSE:

Die von Kanton, CMS und GGG verordnete Betriebsanalyse bescheinigte uns, dass wir mit einem gut organisierten abendlichen Angebot auf einen klar vorhandenen Bedarf reagieren und dass unsere Gäste das Angebot gerne nutzen.

Mit den Nachbesserungen bei strukturellen Mankos sind wir bereits beschäftigt, bzw. fanden wir genau den richtigen Fachmann zum richtigen Zeitpunkt: Marcel Merz. Er ist ad interim Vorstandsmitglied bis Ende März und kümmert sich um, dieses wichtige Thema, damit wir auch in dieser Beziehung “fit” werden. Herzlich willkommen und danke, Marcel!

 

GELD!!

Vor wenigen Tagen sagten Kanton BS, die CMS und GGG die finanzielle Beteiligung an der Wintersaison zu: der Kanton und die CMS unterstützen uns wie in den Vorjahren mit je CHF 50 000.-, den Antrag für 34 000.- von der GGG werden wir demnächst stellen.

Am 8.12.  sagte uns der Swisslos-Fond BL CHF 35 000.- zu, was uns wahnsinnig freut!

Einige andere Stiftungen, Serviceclubs und Private haben zudem bereits ein gutes Fundament für die Wintersaison 2020/21 gelegt. Wir müssen noch Geld generieren, aber wir werden es schaffen.

 

7-TAGE-ÖFFNUNG vom 1.11.2020 bis 31.3.2021

Infolge der Zuspitzung der Corona-Lage und der steigenden Bedürftigkeit mussten wir schnell einsehen, dass die als “Winter light” geplante Winter-Wochenend-Saison nicht realistisch war. Am 1.11. starteten wir daher mit einem 7-Tage-Programm in die Wintersaison.

 

MEHR RÄUME, denn unsere Gäste müssen rein ins Warme!

Wir können unsere Gäste verpflegen, wenn wir genügend Platz schaffen, um die COVID 19-Bestimmungen einhalten zu können. Wir suchten und fanden zunächst einen zusätzlichen Raum in der benachbarten Flatterschaft.  Und wir stellten Zelte im Garten auf. So schaffen wir die Verpflegung von bis zu 120 Gästen pro Abend, ohne dass sie einander und unser Personal gefährden.

 

NEUE RÄUME in “unserem Haus!!!“

Die gute Zusammenarbeit mit der SBB trug wieder Früchte: wir können ab 16.12. zufällig leer werdende Räume in unserem Gebäude beziehen, ein Quantensprung für Soup&Chill. Und eine absolute Notwendigkeit in Corona-Zeiten!

 

WEIHNACHTEN trotz ALLEM!

Derzeit erarbeiten wir ein Programm für den 24. Dezember. Wir versuchen dabei,  Menschen, die sonst IHR Weihnachtsfest an der Kundenweihnacht im UNION haben (die wegen Corona nicht stattfinden kann) nicht nur gutes Essen, einen warmen Ort, und auch ein paar feierliche und besinnliche Stunden zu bieten. Unser Ziel: ein paar Orte über die Stadt verteilt, ein weihnachtliches Netz, das wärmt.

Planung läuft, Ideentopf brodelt, weitere Mitdenkende und Mithelfende sind herzlich willkommen. Gerne melden unter info@soupandchill.com.

Wir hoffen so sehr, dass die neuen Regelungen des Bundesrates uns nicht ein weiteres Mal zum kompletten Umdenken zwingen wird!

 

AKTION “Leere Betten sind sinnlose Betten”

In unserer Endjahres-Aktion versuchen wir, Sponsoren für Zimmer im Backpack-Hostel im Gundeli zu finden, um  v.a. ältere Menschen in der kalten Zeit weg von der Strasse holen und auch untertags in einem ZImmer unterbringen zu können.

Eine Spende von CHF 50.- verwandeln ein leeres und sinnloses in ein belegtes Bett, das wärmt!

 

 

Dazu unser Aufruf:

Für 50.- CHF machen Sie ein leeres, sinnloses Bett zu einem Bett, das wärmt.

 

Trotz CORONA: LEBEN nicht vergessen!

Zum LEBEN gehören auch FESTE und so feierten wir Santiglaus: mit Geschenkpaketen der Firma ThermoFischer Scientific und Pizza frisch ab “fahrendem Ofen”. 
Herzlichen Dank an das ThermoFisher Team und an VITO!!!! CHÉ GIOIA!, unsere Gäste waren begeistert.

 

Ganz besondere Freude machten natürlich wieder die vielen selbstgestrickten SOCKEN in allen Grössen und allen Farben.

Einen riesigen Dank an die Frauen, die unseren Gästen seit Jahren so viel Arbeit –und kitschig gesagt, aber sehr wahr- Fürsorge schenken!

Last but not least:

Ein Thema zum NICHT-WEG-SCHAUEN: BETTLER aus Osteuropa.

Seit der Aufhebung des Bettelverbots –wahlkampfbedingt-  gibt es viele bettelnde Menschen aus osteuropäischen Ländern in Basel. Einige Presseberichte haben auch bereits aufgezeigt, wie schlimm ihre Überlebensbedingungen nun, da es so kalt ist, sind.

Da grosse Gruppen in der Nähe des Bahnhofs ihre Schlafplätze haben, kommen sie am Abend natürlich auch ins Soup&Chill .

Sie suchen einen warmen Raum, warme Kleider, Schlafsäcke und warmes Essen.

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchen wir, sie zu unterstützen, sofern sie sich an unsere Hausregeln halten, die wir klar kommunizieren und auf deren Einhaltung wir sehr achten.

Wir hoffen auf die Politik... es muss schnell eine Lösung her, die die sehr schlimme Lage bessert. Es geht nicht um Verbote, es geht um Unterstützung der Menschen – zusammen mit den Botschaften ihrer Herkunftsländer (s. das von Esther Keller im Grossen Rat propagierte “Berner Modell”).


DIE "WG"

Soup&Chill und Restaurant du coeur sind eigentlich eine WG,

eine Wohn- und Arbeitsgemeinschaft.

Wir teilen uns den Raum, 

wir erproben täglich ein möglichst konfliktfreie Zusammenarbeit

wir haben gemeinsame Sorgen und 

wir haben gemeinsame Freuden

wir haben einige Mitarbeitende, die für beide “Läden” arbeiten, 

denn die tägliche Koordination ist eine Herausforderung.


NEUIGKEITEN 26.8.2020

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

diejenigen, die bz lesen und/oder das Ohr am Puls des “sozialen” Basel haben, wissen es: Soup&Chill und namentlich Claudia Adrario de Roche waren wieder Ziel von Angriffen und diffamierenden Anfeindungen.

Alles, was wir dazu zu sagen haben, steht in unserer Medienmitteilung (im Anhang).

 

Kurz zusammengefasst die Themen:

1: die seit Jahren währende Geldnot wegen zu wenig langfristiger und ausserdem zu niedriger Finanz-Zusagen des Kantons, der CMS und der GGG

2: die von den genannten 3 Geldgebern verordnete Betriebsanalyse, deren Ergebnis über Art und Umfang der weiteren Zusammenarbeit entscheiden sollte. Die Analyse bringt statt wie geplant Ende August nun erst Mitte November ein Ergebnis. Da läuft aber bereits die Wintersaison. Es ist unmöglich und es wäre verantwortungslos, Verträge mit Mitarbeitenden abzuschliessen: die derzeitigen Zusagen sind vage, es ist die Rede von “Übergangsjahr” etc.

3: Kanton und CMS knüpften die Vergabe eines sehr geringen Geldbetrags (je CHF 10 000 für drei Monate Essensabgabe von Montag-Freitag als Take away) an eine für uns nicht akzeptable Bedingung:

wir müssen ab sofort pro Gast CHF 3.- verlangen. Das ist unverhältnismässig (3 Franken werden von anderen Angeboten für komplette Menus verlangt) und in Anbetracht der gesteigerten Bedürftigkeit der Menschen in Folge von Corona unethisch. 

Ausserdem befördert diese Massnahme das Betteln... das seinerseits im Fokus steht.

 

Wir ziehen die Konsequenz: derzeit besteht kein Subventionsvertrag mit dem Kanton BS.

Derzeit bestehen keine Zusagen seitens der CMS und GGG.

Keine Zusagen bedeutet auch: keine Verpflichtungen unsererseits.

 

Wir waren lange Bittsteller.

Wir sind aber vor allem seit 2006 Anbieter und Organisatoren eines wichtigen Angebots des sozialen Basel.

Nun fordern wir die drei grossen Geldgeber auf, für sich, die Stadt Basel und die Menschen am Rand der Gesellschaft zu entscheiden, 

- ob es unser Angebot braucht

- in welchem Umfang es unser Angebot braucht

- was ihnen unser Angebot Wert ist

 

Bis dahin führen wir von November bis Ende März eine “Wintersaison light” durch: immer an den Wochenenden und an allen Feiertagen. An diesen Tagen ist die Gassenküche geschlossen.

Wir lassen unsere derzeit fest Angestellten nicht im Stich:  die derzeit laufenden Verträge werden weitergeführt. Es wird niemand neu angestellt. Befristete Verträge werden nicht erneuert.

Und wir lassen auch unsere Gäste nicht allein. 

 

Die Gruppe von Mitarbeitern, denen vergangenes Jahr gekündigt worden war bzw. die keine neuen Verträge mehr bekamen, initiierten eine Schlichtungsverhandlung am 30.Juni.- Es wurde dem Verein Soup&chill vollumfänglich Recht gegeben: es handelte sich NICHT um missbräuchliche Kündigungen. Leider akzeptieren die Ex- Mitarbeiter das Schlichtungsurteil nicht und gingen an die Presse.

Das Ergebnis: der bz-Artikel.

 

Wir haben nur einen Wunsch:

in Ruhe zu arbeiten.

Alle Anfeindungen gegen uns treffen letztlich unsere Gäste.

 

 

Unsere Stellungnahme:

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2008 Stellungnahme.pdf
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UNSER BETRIEB AB JULI

Es hat sich nichts daran geändert, dass viele Menschen froh um die allabendliche Essensabgabe sind. Wir arbeiten daher weiter, wie im Juni:

Montag bis Freitag: Lebensmittelabgabe ab Tür; 

Samstag und Sonntag, warmes Essen in 2 "Schichten" : 17h und 19h, je 30 Personen im Raum und 20 im Garten.

Dringender Aufruf: 

der durchgehende Sommerbetrieb in dieser Form war nicht  geplant geschweige denn budgetiert. Corona kam.... und die Folgen sind gravierend. 

Bitte, liebe Freundinnen und Freunde, Leserinnen und Leser dieser Seite: helft uns, damit wir weitermachen können: füttert unser Konto! Eure Hilfe kommt eins zu eins bei unseren Gästen an. Unser erklärtes Ziel ist die Weiterführung des Betriebs genau in dieser Form bis Ende Oktober. Im November starten wir dann in die hoffentlich "normale" Wintersaison mit täglich warmem Essen im Raum. 

Wie das "technisch" gehen wird, wissen wir jetzt noch nicht, wir denken immer in Plan A und Plan B. Irgendwie wird sich eine Lösung finden.

Sehr dankbar für eure Hilfe

eure Soup&ChillerInnen


BETRIEB IM JUNI:

Fortsetzung des  Ausnahme-Betriebs im Juni:

die Zahl der Menschen, die durch Corona in wirtschaftlich Not geraten sind und Probleme haben, sich selbst zu versorgen, ist viel zu gross, als dass wir auf den "normal geplanten" Wochenend-Betrieb umschalten könnten und sollten.

Derzeit sind wir ab Planen, wie wir ab 8.6. das Take away am WOCHENENDE wieder in einen "normalen" Betrieb in Raum und Garten zurückführen können.... bei Einhaltung der noch vorhandenen Regeln der Personenbeschränkung. Wir freuen uns schon so sehr darauf, unsere Gäste wieder an Tischen sitzen und in Ruhe essen zu sehen..... schmeckt halt doch besser! 

Die Essensausgabe unter der Woche erfolgt weiterhin an der Tür.


Ende des LockDown - Ende des Hostel- Projekts.

17 Tage und Nächte verbrachten circa 15 Gäste im zwar nicht mit Sternen dekorierten, aber sehr gemütlichen BackPack Hostel im Gundeli.

Es waren gute Tage und Nächte: unsere Gäste kamen ein bisschen zur Ruhe, sie schätzten das Angebot und sie blieben wirklich den Grossteil des Tages in ihren Zimmern. Die Aufsicht aus TeamlerInnen von Soup&Chill, StudentINnen den FHNW und Freiwilligen der Fanclubs "Muttenzerkurve" hatten daher wenig Arbeit... aber Zeit, sich in Ruhe mit den Menschen zu unterhalten und auch mal Problemen auf den Grund zu gehen. Wir haben alle viel gelernt...

Heute, 27.4. übergaben wir ein supersauber geputztes Hotel an die Betreiber des Hostel, die uns den Aufenthalt möglich gemacht und mit denen wir so gerne zusammengearbeitet haben.... wer weiss: vielleicht nicht das letzte Mal!

 

HIER KLICKEN (BEITRAG AUF SRF)

 

Wie weiter: Soup&Chill im Mai 2020

der LockDown ist gelockert, aber die Normalität ist noch weit weg.

In den letzten Tagen kamen meist 100 oder mehr Gäste zum Take away an der Türe des Soup&Chill: darunter auch Menschen, die gar nicht zu "unseren" Gästen zählen. Die Corona-Krise hinterlässt tiefe Spuren in der Gesellschaft und wirft z.B. Familien, die "gerade so" durchkommen, -auch mithilfe von Lebensmittelabgaben von Tischlein deck dich (derzeit eingestellt) oder Einkaufsfahrten ins billigere Deutschland oder Frankreich- gnadenlos "aus der Spur". Viele kleine Jobs sind weggefallen.... man sieht, dass es im reichen Basel so viele Menschen gibt, die am Reichtum gar nicht partizipieren und deren Familienkasse sehr "vulnerabel" ist.

 

Auch Mitglieder unseres Teams haben kleine "Sommerjobs" verloren.

Da wir sehr grosszügige Spenden bereits bekamen und weiterhin auf Unterstützung in dieser schwierigen Zeit hoffen, haben wir entschieden:

Sonderöffnungszeiten in Mai:

Samstag/Sonntag gibt es "normales" Sommer-Wochenend-Angebot mit Take away von 17.30h bis 20.30h.

Montag bis Freitag gibt es von 17.30 bis 19h ausnahmsweise weiterhin eine Abgabe von einfachem Essen, teils auch als Lebensmittelabgabe.

Wenn sich die Lage normalisiert, werden wir im Juni zum Wochenend-Betrieb übergehen.

Mit dieser Massnahme können wir sowohl unseren Gästen, Menschen, die wegen Corona in Not geraten sind, und auch unseren Mitarbeitenden helfen. 

 

Liebe Leserin und lieber Leser: wer uns helfen möchte, weiterhin flexibel auf das zu reagieren, was als Nächstes auf uns zukommt, der ist ganz herzlich eingeladen, unser Konto zu füttern......

Herzlichen Dank!

Die Soup&ChillerINnen


#BleibtZuhause – So lautet das Credo, nach dem Basel und die gesamte Schweiz derzeit lebt. Das Mantra, das uns der Bundesrat, die Gesundheitsbehörden und diverse Influencer täglich ins Gewissen rufen. Und bei den meisten ist der Aufruf, die eigenen vier Wände nur fürs Nötigste zu verlassen, inzwischen angekommen.

Doch was ist mit eben jenen Menschen, die kein Zuhause haben, in dem sie bleiben können? In Basel gibt es gemäss einer Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz um die 100 Personen, die komplett ohne Obdach sind und 100 weitere, die teilweise obdachlos in schwierigen und wechselhaften Wohnsituationen leben...

Den ganzen Zeitungsartikel gibt es auf PRIME NEWS


ABSCHIED AM RHEIN

Vicky, eine wunderschöne junge Frau, verstarb viel zu früh. Wir kannten sie seit über 20 Jahren. Hofften, sie würde es schaffen, ihr Leben in den Griff zu kriegen. Sahen ihre Anstrengungen, ihre immer neuen Versuche, sich aus der Abhängigkeit zu befreien, ihre Enttäuschungen. 

Viele Freunde und Weggefährten standen um das Feuer.

 

Irène  machte ein kleines Ritual. Kerzen, Worte, Seifenblasen und Blumen, die auf dem Wasser des Rheins davonschwammen.

Liebe Vicky, wir alle wünschen Dir, dass Du jetzt Ruhe und Freiheit gefunden hast!

 


ABSCHIED AM RHEIN

Viele waren gekommen: aktuelle und ehemalige Mitarbeitende von Soup&Chill und dem Schwarzen Peter, Freunde, Wegbegleiter. 
Alle einig darin, dass wir Willi sehr vermissen werden.
 Als wir auf die Fähre gingen, kam die Sonne aus den Wolken hervor.
“Wir müssen ihn ziehen lassen... und uns drauf besinnen, dass wir noch da sind. Und dass wir die Zeit nutzen sollen, um uns gegenseitig zu schauen...”
Remy, der Fährmann, sagte diese wichtigen Sätze und schickte Willis Asche auf die Reise, den Rhein hinunter bis nach Rotterdam und dann irgendwohin ins Meer.
Die Lieder des Surprise-Chors wehten übers Wasser.
Ein paar von Köbi gebundene Rosensträusschen schaukelten auf den Wellen.
Und die Möwen schauten mit ihren runden Augen.

ABSCHIED IM GARTEN

Neben einem grossen Feuer, das neben Willis Lieblingsplatz im Garten von Soup&Chill flackerte, versammelten sich Gäste und Kollegen von Willi und stiessen trotz Kälte mit einem Bierchen auf ihn an. 

24.2.2018

Es ist kalt und alle helfen!

Der FCB schenkte unserer Gästen Mützen, Schals und Handschuhe. Viele viele Menschen kamen vorbei und brachten warme Sachen!

HOPP FCB 

HOPP ALLE, DIE HELFEN!

 

Mit herzlichem Dank die

Soup&ChillerInnen