4. Kino - Event im Gundeli

100 Tage...oder etwas mehr

Von Andreas Tännler.
In Zeitungen, Vereinsblättern oder sonst wo findet man immer wieder Berichte “ die ersten 100 Tage” : ein erstes Resümee von Menschen in einem neuen oder wiederaufgenommenen Job.  
Bei mir dauerte es mit diesem Bericht etwas länger, bin ja seit Anfang Dezember 2015 wieder zurück als Team-Leiter von Soup & Chill., der Wärmestube für Menschen, die kein eigenes Wohnzimmer haben.
Nach fast 3 jähriger Abwesenheit bin ich voller Elan und Motivation zurückgekommen und wurde sehr herzlich von Vorstand, Team und den Gästen begrüsst. So kehrt man natürlich sehr gerne an die „alte“ Wirkungsstätte zurück. Vieles kannte ich ja noch, aber sehr viel zumeist Positives hat sich verändert und das ist gut so. Die Besucherzahlen sind weiter steigend und unsere Gäste sind nicht weniger hungrig als früher. Viel Neues ist geschehen, Dinge, die ich mir schon vor dem Umbau gewünscht hatte, wie zum Beispiel die Vernetzung im Quartier, ist weiter voran geschritten, die neuen Räumlichkeiten mit der tollen Küche haben sich bewährt.
Trotz sehr wenig Unterstützung durch den Kanton ist das  S&C  weiter gewachsen und arbeitet immer mehr als Brückenbau-Projekt -vor allem durch das feine und öffentliche Projekt Restaurant du coeur, dass ich persönlich übrigens sehr empfehlen kann.
Schon vor 4/5 Jahren, als es zum Umbau/Umzug kam, war es mein und auch der Wunsch unserer Präsidentin, Claudia Adrario de Roches, grosser Wunsch gewesen, dass die Wärmestube immer mehr ein Begegnungsort für alle Menschen wird. Das wurde stufenweise durch unser Kulturprogramm: diverse Matineen, Kinoabende und Konzerte, dazu Vermietungen aller Art, und zuletzt das neue Restaurant- Projekt weitestgehend umgesetzt und mit Leben erfüllt.
Mein Wieder- Eintritt war sicherlich nicht nur einfach, sei es für den Vorstand oder v.a. das Team von S&C. Für ihre Offenheit und die Bereitschaft, einen Neuanfang zu machen und auch wieder Neues anzugehen, bin ich allen Beteiligten sehr dankbar.
Aber neben der grossen Freude über das Gedeihen der Institution Verein Soup & Chill, und dass wir jetzt schon in einem Jubiläumsjahr sind (10 Jahre), mache ich mir auch ein wenig Sorgen. Das zeigt sich gerade jetzt in der Sommersaison 2016, wo wir ja an den Wochenenden offen haben mit einem Besucherschnitt von gut 100 Gästen pro Abend. Obwohl sichtbar ist, wie sehr dieses Angebot gebraucht und geschätzt wird, erfahren wir trotzdem von offizieller Seite keine Unterstützung. Nach wie vor wird es im sozialen Basel nicht als nötig angeschaut, dass es an den Wochenenden abends ein warmes Essen für Menschen braucht, die kein Geld haben, in ein Restaurant zu gehen und keine Möglichkeit, sich selbst zu verpflegen. Das stimmt mich traurig und macht jeweils auch ärgerlich, wenn ich Sonntag für Sonntag sehe, mit wieviel Hunger unsere Gäste kommen! Daher hoffe ich inständig, dass da bald ein Umdenken stattfindet!   
In diesem Zusammenhang, möchte ich mich bei den zahlreichen freiwilligen Helfern bedanken: ohne sie wäre die Sommersaison (noch) viel schwieriger geworden. Ganz grossen Dank auch dem S&C-Team, das  Wochenende für Wochenende einen super Job macht trotz reduziertem Personalschlüssel.
 
Zur Zeit sind wir am Abschluss der Renovation unserer  Fassade, in Kombination mit unserem prächtigen Garten, sieht alles heute doch sehr frisch und einladend aus..... Dafür danke ich unseren zahlreichen mithelfenden Gästen, dem Gärtnermeister Köbi, der Maler Firma Meier und ganz speziellen Dank unserem Vermieter der SBB-Immobilien, die mit ihrer finanziellen Unterstützung die Renovation erst möglich gemacht haben.
 
Ich freu mich auf die Zukunft von Soup&Chill!
A.T.
 

Saisonstart

Ein ganz besonderer Saisonstart für SOUP KULTUR:
Irena Brezna, die mit dem Schweizerischen Literaturpreis 2012 (und dem “Kaktus der SVP!!!!!!.... das ist Frau Brezna ganz wichtig!!!) ausgezeichnete Autorin und Dolmetscherin gastierte in der Wärmestube Soup&Chill.
Fremd sein-und doch nicht fremd sein, integriert sein und doch nicht.... das sind ihre Themen.
Themen, die uns jeden Tag im Zusammenleben mit unseren Gästen begegnen. Für Begeisterung sorgte ausserdem Viktor Pantiouchenko mit seinem genialen Akkkordeonspiel.
Viele ZuhörerInnen und Gänsehaut-Stimmung, die sich dann in sehr viel Fröhlichkeit auflöste.
Und was Gutes zu Essen gabs auch: 
Mehlspeisen aus Österreich.
 
Nächste Veranstaltung: Filmabend “La strada” am Samstag, 27.8.

News August 2016

Sommersaison: wie in den vergangenen Jahren zeigt es sich wieder, dass unser Sommer-Wochenend-Angebot ebenso nötig wie geschätzt ist. Samstag/Sonntag kommen jeweils um die 100 wirklich hungrige Gäste zu uns.
Wie immer ist die Finanzierung der Sommersaison –ohne kantonale Beteiligung- ein grosses Problem. Dieses Jahr kam die Hilfe “"wirklich “vom Himmel”. Matthias Müller`s Vermächtnis an Soup&Chill, der Spendenaufruf zu unseren Gunsten.... er sichert uns die Finanzierung bis Ende September. Unsere Dankbarkeit ist riesig!
 
Fassadenrenovierung: da unser Mietvertrag wegen Verzögerung der Bau-Vorhaben rund um den SBB verlängert wurde, gab die SBB grünes Licht für die Verschönerung “unseres” Hauses und unterstützte die Renovierung grosszügig finanziell.
Eine wunderbare Beschäftigungsmöglichkeit für einige unserer Gäste, ein Geschenk für alle, die ins Soup&Chill kommen, sei es im Rahmen des “normalen” Abendbetriebs oder zu unserem neuen Angebot “Restaurant du coeur”.
 
Bitte um Kleiderspenden: Der Winter kommt schneller als man denkt. Unser Kleiderkeller ist ziemlich leer und wir müssen unsere Bestände auffüllen. Wir suchen dringend Männerkleidung: Jacken, Mäntel, Pullover, Hosen, Socken und –ganz wichtig- SCHUHE. Ausserdem sind wir dankbar für Decken und Schlafsäcke. Abgabemöglichkeit: Montag bis Freitag 10-14h, Samstag/Sonntag 15-21h. Herzlichen Dank!

Wir sind sehr traurig über den frühen Tod von Matthias Müller.

Ein Mann, dessen Namen in Jazzer-Kreisen auf der ganzen Welt bekannt und berühmt war. Er gründete in Basel die AVO/Baloise-Session, er netzwerkwerte klug und unermüdlich. Wenn er rief, dann kamen Bands und Solisten aus aller Welt.

 

Ein Mann, der neben dieser umtriebigen, aktiven und sehr erfolgreichen Seite im Scheinwerferlicht auch eine ganz stille, mitfühlende Seite hatte.

 

Seit Jahren organisierte er zusammen mit seinem Freund Rico Bonometti Ausflüge für die Gäste von Soup&Chill. Ein Tagesausflug in die Berge, eine Schifffahrt.... was für ein Geschenk für Menschen, deren Radius aufgrund ihrer Lebensumstände so klein geworden ist und sich zwischen Notschlafstelle und Soup&Chill abspielt!! 

 

Und dann schenkte er uns alljährlich Tickets für die Jazz Session, ermöglichte es, dass Menschen, die eigentlich nur ans Überleben denken, die auf der Strasse leben, hinein dürfen. In den Saal mit der einmaligen Atmosphäre. Eintauchen dürfen in die Musik. 

 

Matthias hat verstanden, dass der Mensch wirklich mehr als Nahrung braucht, um Mensch zu sein. Offenen Himmel, Musik, Schönheit.

 

Im Moment des Abschieds mischen sich bei uns zur Trauer auch Staunen und Freude: Familie und Freunde baten sicherlich in seinem  Sinne um Spenden für Soup&Chill. Schon jetzt,  nach ein paar wenigen Tagen, lässt sich sagen, dass dieser Spendenaufruf uns massgeblich hilft, an den Sommer-Wochenenden Soup&Chill zu öffnen und unseren Gäste- ca. 100 pro Abend- einen Treffpunkt und eine Mahlzeit zu bieten.

 

Danke, Matthias.

 

 

 

Matthias Müller passed away.

 

So young. Full of ideas, dreams, projects.

 

Mathias was a "big shot" in the world of Jazz. The AVO/Baloise session is one off the most attractive Jazz Festivals all over the world. The most famous bands, the most appreciated solists... they came to Basel. Because here was Matthias.

 

But Matthias was not only a genious organizer, a great networker, he was more: he was a very quiet, sensible, very human man. 

For several years he has been organizing short trips to the mountains or to the most lovely places of Switzerland..... for the - most of them homeless -  guests of Soup&Chill. Their world is so little ... what a gift, to take them outside and let them see the beautiful sides of the world.

 

Every year Matthias gave us tickets for the jazz sessions. I hope that he felt how happy the invited people were when they entered the beautiful hall and when they were taken away by the sound of music.

 

Matthias understood that a human being needs more than food: needs the open sky, needs music and needs beauty.

 

Matthias didn`t leave us without a surprise: certainly in his name his family and his friends have been asking for donations in favour of Soup&Chill.

 

Already now we can say that his and his friends generosity will help us to continue our “summer season” opening Soup&Chill on saturday and sunday. About a 100 persons per day are happy that their beloved meeting point has opened presenting to them a little rest and  tasty food.

 

Thank you, Matthias.

 

 

 

 

 

La mort de Matthias Müller nous rend très tristes. Nous tous perdons beaucoup: pas seulement un grand personnage dans le monde du jazz : SON festival, la AVO/Bâloise-Session à Bâle compte parmi les plus renommés dans le monde entier. Il 'était jeune, il avait des idées, des rêves, il avait du succès. Mais Matthias était beaucoup plus que ça: il était un homme très sensible, il regardait d`une façon très precise, il 'écoutait bien. Il a connu Soup&Chill et il s' est engagé en organisant des excursions pour nos "clients", la plupart des personnes sans abris. Voir les montagnes, voir le grand ciel ouvert, faire une excursion un bâteau.... quel cadeau! En plus Matthias leur offrait des tickets pour la Session. J' 'espère qu' il a senti que ces soirées étaient inoubliables pour beaucoup de gens dont le monde est très limité...... un petit parcours quotidien entre différentes institutions où ils peuvent manger et passer un peu de temps.

 

Matthias a compris, que la nourriture ne suffit pas. Chaque être humain a besoin d' un grand ciel, de musique et de beauté.

 

Matthias n`est pas parti sans un dernier merveilleux cadeau pour les gens de Soup&Chill: sa famille et ses ami –certainement dans son nom- demandèrent des donations pour Soup&Chill. Déjà maintenant, après quelques jours seulement, nous pouvons dire que ce geste généreux va sauver notre “saison d`été”. Cet argent nous permettra d`ouvrir les samedis et dimanches. Une centaine de gens par jour pourront profiter de leur point de rencontre et d`un repas sain et savoureux.

 

Merci, Matthias.


NEWS JULI 2016

 

 

  • Unsere Wochenend-Öffnungstage erfreuen sich grosser Beliebtheit. Es kommen an Samstag- und Sonntagabenden um die 100 hungrige Menschen, zumal derzeit das Tageshaus für Obdachlose in der Wallstrasse wegen Ferien 4 Wochen geschlossen ist und die Leute dort kein Mittagessen bekommen.
  • Kein „Nebenschauplatz“ sondern ein echtes Problem: wenn die Wallstrasse geschlossen hat, fehlen auch Duschmöglichkeiten sowie die Möglichkeiten, Wäsche zu waschen. Hier muss das soziale Basel dringend nach einer Lösung suchen.

 

       Keine Lösung, eher ein Kuriosum: (man glaubt, man sei irgendwo in Nairobi oder   

 

       Lusaka, befindet sich de facto aber im reichen, reinlichen Basel): Köbis kleine  

 

       Not- Dusche im Soup&Chill-Garten: wenns denn mal richtig heiss wird, zumindest eine

 

       kleine Erfrischungsmöglichkeit.

 

Um die Sommer-Wochenenden durchhalten zu können, fehlt uns noch immer viel Geld. Womit Sie uns helfen können: buchen Sie unseren Raum, kommen Sie ins Restaurant du coeur Mittag-Essen, denken Sie bei Festen etc. an unser Catering-Angebot, besuchen Sie unsere Veranstaltungen, helfen Sie freiwillig am Wochenende mit (Kontakt: infoatsoupandchill.com).  Oder FÜTTERN Sie unser Konto!!

 

 

 

  • Politik: Nachdem wir vor einem Monat noch voller berechtigter Hoffnung auf die Motion im Grossen Rat gesetzt hatten, wich die Hoffnung grosser Enttäuschung und Frustration. Aus uns nicht nachvollziehbaren Gründen zeichnete es sich ab, dass die Abstimmung keine Mehrheit für eine Zusatzzahlung an Soup&Chill bringen würde. Nach reiflicher Überlegung zogen wir die Motion zurück. Béatrice Isler nutze aber die Gelegenheit und hielt ein wunderbares Votum im Grossen Rat. Sie schilderte nicht nur die finanzielle Notsituation von Soup&Chill, sondern auch die Auswirkungen, die ein AUS von Soup&Chill auf  das soziale Basel haben würde. Das Votum wurde anscheinend gehört: von einigen ParlamentarierInnen und von der versammelten Presse.  ES BEWEGT SICH WAS. Liebe Freunde: Daumen drücken! Wir bleiben dran.
  • 18. Juni Flüchtlingstag: Restaurant du Coeur und Restaurant du coeur machten mit vereinten Kräften das Catering auf dem Barfi.  Die arabische Gruppe bot Moussaka an, die „Italiener“ verwöhnten mit „Polenta-Pizza“, und unsere Internationalität manifestierte sich zudem in senegalesischem „Mafé“. Die Ladies von IWI (International women institute“ verkauften selbstgebackene Schlaraffenland-taugliche Kuchen und unser Fleisch-Sponsor, der ein so grossses Herz hat, dass es auf keine Website passt, schenkte uns Würste für die Street-Soccer-Kinder und Jugendlichen.                          Weder 3 Wolkenbrüche noch Stromprobleme konnten  unsere Crews bremsen.                                                                  

 

Riesendank an die Freiwilligen, die Mitarbeitenden von Restaurant du coeur, die IWI-Ladies und last but not least die Damen von Amnesty International, RegionalgruppeBasel, die uns  in jeder Hinsicht unterstützten und mit Essensbons nicht nur den direkten EmpfängerInnen, sondern auch unserer Einnahmenkasse sehr gut taten.

 

 

 

Pläne, Ideen, nächste Aktionen                                                                                                             

 

 

  • Fassaden-Renovierung  Da unser Domizil anscheinend noch nicht so bald, wie lange befürchtet der Gleiserweiterung weichen muss, gab die SBB grünes Licht zur äusserlichen Verschönerung des Hauses. Andreas Tännler wird am Wochenende vom 1.-3. Juni mit einer Gruppe von handwerklich versierten Gästen tätig werden.                     Wir freuen uns auf den „Phönix aus der Asche“, wir freuen uns auf ein helles, sauberes Soup&Chill.

 

 

 

  • Kino-Abend bei Soup&Chill: Am Samstag, 27.8., findet in Zusammenarbeit mit der Quartierkoordination Gundeli  und unterstützt von der SBB die nächste Ausgabe von „Cinema Oppenheim“statt. Der Anlass findet auf alle Fälle statt: Bei gutem Wetter auf dem Parkplatz unter den Kastanien, bei Regen im Raum.

 

       Wir zeigen: „La strada, das Lied der Strasse“, den kultigen Film von F. Fellini mit   

 

       Anthony Quinn und Giulietta Masina in den Hauptrollen. Die Teams des Restaurant du

 

       coeur werden für „kulinarische italianità „ sorgen. Eintritt frei, Spenden zugunsten von  

 

       Soup&Chill und Restaurant du coeur.

 

 

 

Restaurant du coeur-News

 

Das Resto wird bekannter, wir freuen uns über immer mehr Gäste und immer mehr Buchungen von Gruppen. Die Küchenteams sind mittlerweile gut eingearbeitet, fast jede Woche gibt es neue Ideen, wie man den Raum Noch schöner und das Angebot Noch attraktiver machen kann.

 

 

 

Spezial-Angebote

 

AKTUELL:  RAMADAN-Essen am 1.Juli, 21.30h

 

GEBURTSTAGS-ESSEN im Restaurant du coeur: laden Sie Ihre Freunde ein und lassen Sie Essen, Trinken und Dekoration unsere Sorge sein.

 

 

 

Und bald gibt’s unsere eigene Website!

 


NEWS JUNI 2016

  • Seit Anfang Mai läuft unsere Sommer-Wochenend-Saison: wir öffnen jeweils von 17-21h und begrüssen im Schnitt um die 90 Gäste, die froh sind, ihren geliebten Treffpunkt zu haben und ihr warmes Essen zu bekommen.
  • in der Juni-Sitzung des Grossen Rats wird über die von Béatrice Isler und zahlreichen weiteren Grossrätinnen und Grossräten fast aller Parteien eingereichte Motion abgestimmt. Es geht um eine Zusatzzahlung  zu unserer Subvention (derzeit nur 15% des Betriebsbudgets), die dann hoffentlich die Erhöhung der neu zu verhandelnden  Subvention nach sich ziehen soll. Würde die Subvention von CHF 45 000.- auf   CHF 100 000.- erhöht , wäre durch den kantonalen Beitrag ein Drittel unserer Ausgaben gedeckt: ein wichtiger Schritt in Richtung Überlebenssicherung. Wir hoffen auf ein positives Ergebnis und an Überweisung der Petition an der Regierungsrat
  • Soup&Chill darf am Nationalen Flüchtlingstag, am Samstag, 18.6. , als Caterer die Versorgung auf dem Barfi übernehmen. Wir bieten arabisches, afrikanisches, italienisches und tibetisches Essen sowie ein  kunterbuntes Kuchenbuffet (s. Flyer)
  • am Abend des Flüchtlingstages findet im Literaturhaus eine Veranstaltung statt, die sehr zu empfehlen ist: “HEKIAT” eine Zusammenführung von armenischer Musik und Jazz, umrahmt von Texten. (s. Flyer)

Download
RESTAURANT DU COEUR INFO FLYER
Restaurant du coeur Digi.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

AKTUELLES, MAI 2016

Soup&Chill hat ab Mai wieder jedes Wochenende geöffnet (Samstag/Sonntag, jeweils 17-21h)

 

Das Restaurant du coeur ist den ganzen Sommer hindurch Montag bis Freitag 12-14h geöffnet

 

Ausnahmen: Das Restaurant du coeur ist am Freitag, 6. Mai und am Pfingstmontag geschlossen.

 

 

 

Soup&Chill intern:

 

  • Die 10. (!) Wintersaison ging am 31. März zu Ende.
  • Die durchschnittliche Gästezahl lag bei 98 Personen, das sind 10 mehr als im Vorjahr. Spitzenwert waren 160 Gäste in der Fasnachtswoche…. Da kommen wir in jeder Hinsicht an die Grenzen unserer Belastbarkeit!!!!!
  • Wir nutzten den April für Renovierungsarbeiten im Raum, in der „Geschäftsstelle“            (= Toiletten-Containern) und in den Kellerräumen. In den nächsten Wochen wird die Fassade einen frischen Anstrich bekommen, wir freuen uns drauf!
  • Eröffnung unserer Sommersaison am 30. April/1. Mai. Bis Ende September jeweils Samstag und Sonntag 17-21h geöffnet….. WENN DAS GELD REICHT

 


Bitte um Unterstützung:

 

Die Sommersaison ist finanziell in keiner Weise gesichert.

 

Wie kann man uns helfen:

 

  • Räume mieten
  • Ins Restaurant du coeur essen kommen und unter Freunden Werbung machen
  • Caterings bestellen
  • Unsere Veranstaltungen besuchen
  • Als Freiwillige/r an den Wochenenden mithelfen (Anmeldung über diese Website, wir antworten sehr schnell….)
  • unser Konto füttern

 


Soup&Chill als Teil des sozialen Basel:

 

  • Es läuft eine Motion mit der Bitte, dass Soup&Chill endlich mehr Subvention vom Kanton Basel Stadt bekommt. Die derzeit 15% kantonaler Beitrag ans Saisonbudget garantieren unser Überleben nicht.
  • Soup&Chill unterstützt die Initiative www.recht-auf-wohnen.ch und bittet alle Freunde, Bekannte und UnterstützerINnen von Menschen, denen es nicht so gut geht, zu unterschreiben. Die aktuelle Wohnungsnot bzw. das Fehlen von günstigem Wohnraum kreiert Obdachlose. Obdachlose haben neben den täglichen Unterbringungs- und Schlafplatzproblemen auch Probleme, sich selbst zu verpflegen ….. die steigende Zahl der Meldeadressen beim Verein für Gassenarbeit Schwarzer Peter (gegen 400, Zahlen steigend), die Zahl der im vergangenen Winter allein von Soup&Chill abgegebenen Schlafsäcke (ca. 150) und die kontinuierlich steigende Zahl von Gästen im Soup&Chill sind klare Indikatoren: es geht immer mehr Menschen in Basel schlecht. Auch wenn sie nach wie vor in der Öffentlichkeit (fast) unsichtbar sind. Die Formulare findet Ihr hier auf unserer Website: bitte ausdrucken, unterschreiben, weitergeben, Unterschriften sammeln. Danke!!!!

 

Download
INITIATIVBOGEN
Initiativbogen definitiv (1).pdf
Adobe Acrobat Dokument 80.4 KB
Download
INITIATIVBOGEN RÜCKSEITE
Rückseite Initiativbogen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 103.4 KB


SAVE the DATE: am Freitag, 2. Dezember, feiern wir den  

10. Geburtstag von Soup&Chill

Natürlich mit Essen und schönen Überraschungen! UNBEDINGT vormerken!

 


IN EIGENER SACHE

bz-Artikel vom 10.3.2016 “Frau Diouf will keine Sozialhilfe mehr”.

 

Der Artikel (Kurzfassung der Diplomarbeit eines Studenten an der MAZ-Journalismus-Schule in Luzern) beleuchtet die Probleme einer Frau aus Senegal mit dem sozialen Basel. Im letzten Teil erhebt Frau Diouf schwere Vorwürfe gegen die Finanzpraktik des Restaurant du coeur und mich persönlich.

 

Um die Sache nicht zu einer Schlammschlacht werden zu lassen, gehen wir nicht direkt in die Öffentlichkeit, sondern wählen –auch gemäss juristischer Beratung - 2 Wege:

 

  • Aus journalistischer Sicht ist der Artikel untragbar: die Meinung einer Person wird unhinterfragt übernommen und publiziert, ohne dass der Wahrheitsgehalt geprüft wurde.  Un-reflektiert und un-überprüft werden dem Restaurant de coeur und mir als Verantwortlicher in aller Öffentlichkeit unlautere Bezahlungs-Praktiken, die weder legal noch menschlich akzeptabel sind, vorgeworfen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                  In einem Mail an den Autor des Artikels, den Direktor der Journalismus-Schule und die Redakion der BZ habe ich meiner Bestürzung über derart schlechte journalistische Praktiken Ausdruck verliehen.
  • Die Vorwürfe sind falsch und leichtest widerlegbar: Ein Statement mit Klarstellung unserer Finanz-Praktiken geht an unsere Geldgeber, Unterstützer, Sympathisanten und findet sich auf dieser Website.

 

 Ansonsten: herzliche Einladung ins Restaurant du coeur, Montag bis Freitag 12-14h. 

 

 

 

Mit freundlichem Gruss und einem kleinen Zitat von Wolf Biermann

 

“Du lass dich nicht verhärten in dieser harten Zeit! Die allzu hart sind, brechen, die allzu spitz sind, stechen – und brechen ab sogleich!”

 

machen wir weiter!

 

 

 

Claudia Adrario de Roche

 

Präsidentin von Soup&Chill und Verantwortliche des Restaurant du coeur.
LINK ZUM BZ ARTIKEL HIER

Download
AUSFÜHRLICHE STELLUNGNAHME
2016 Stellungnahme Resto du coeur.pdf
Adobe Acrobat Dokument 182.0 KB

“DADA-Brunch: ein MEGA-Vergnügen für alle Sinne!”


Nächstes Event:

Stimmen aus Syrien – Aktivistinnen berichten

Vor fünf Jahren begann in Syrien der bewaffnete Konflikt, der seither mehr als 250 000 Tote, tausende Gefolterte, über 4 Millionen Flüchtlinge und 6.6 Millionen intern Vertriebene gefordert hat.

Am 8. März, dem Internationalen Tag der Frau, werden zwei syrische Menschenrechtsaktivistinnen in Basel über das Leben in Syrien, über ihr Engagement für die Menschenrechte sowie über die Ursachen der Flucht vieler Syrerinnen und Syrer berichten. Die Podiumsdiskussion wird von einer Lesung begleitet.

Dienstag, 8. März 2016, 19-21 Uhr, Literaturhaus Basel (Barfüssergasse 3)

Podiumsdiskussion mit Raneem Ma’touq und Amal Nasr, umrahmt von einer Lesung mit Claudia Adrario.

Freier Eintritt. Übersetzung Arabisch-Deutsch.

 

Weiter Infos: www.amnesty-basel.ch


Fasnacht

Die Drey scheenschte dääg für die, die "auf der Gass" sein wollen.

Die Nüün schwierigschte dääg für die, die auf "der Gass" sein müssen.

 

Für die Gäste von Soup&Chill ist die Fasnachtswoche keine gute Zeit. Wer ohne Plagedde an den Cortege geht, ist nicht gerne gesehen, wer kein Geld in der Tasche hat, den freut der Duft der Würste nicht so wirklich.

Und wenn es kalt und gruusig wird, so wie es sich jetzt ankündigt, dann gibt es keinen von Wärme- und Mehlsuppe und Alkoholdampfenden, wärmenden Cliquenkeller.

 

Es ist leider Tradition, dass in der ganzen Fasnachtswoche (Samstag/Sonntag vor dem Morgenstreich, die ganze Woche und das ganze Wochenende danach) abends nur Soup&Chill offen ist und Menschen am Rand der Gesellschaft versammelt, bekocht und betreut. Schon in den vergangenen Jahren waren wir mit den Gästezahlen am Limit.

Dieses Jahr könnte es noch schweieriger werden: die Gästezahlen sind schon in "Normalzeiten" so hoch wie nie, es sind deutlich emehr Menschen "auf der Gasse", darunter deutlich mehr Obdachlose. Es gibt immer mehr Leute mit ganz wenig Geld.

Und "worst-case-scenario": Das Wetter kündigt sich nass und kalt an.

 

Wir haben gut geplant: an jedem Abend werden nicht nur drei Mitarbeiter, sondern auch zwei freiwillige Personen mithelfen, unsere vielen Gäste zu bewirten.

Natürlich hat Köbi, unser Gärtner und Dekoratuer, den Raum mit Larven und Luftschlangen schön gemacht.

Fasnacht ist doch - eigentlich - für alle da, oder?

 

Schöne Traditionen soll man pflegen

Schlechte Traditionen, die irgendwann einmal in einer Zeit entstanden sind, in der Bedürfnisse anders waren, in der es nicht so viele arme Leute gab, diese Traditionen muss man abschaffen.

Man muss das Angebot dem Bedarf anpassen.

So schnell es geht.

Soup&Chill allein genügt als Angebot nicht mehr!

 

Wie heisst es im Hauptmann von Köpenick: "Zuerst kommt die Wanze und dann die Wanzenordnung. Zuerst kommt der Mensch und dann die Menschenordnung!"

 

WIR BLEIBEN DRAN!


Die ❤-liche Alternative zur Mehlsuppe

Kaum zu glauben, aber wahr! Es gibt ein Leben jenseits der Mehlsuppe!

 

Es gibt auch an den drei scheenschte däääääg noch anderes Essbares als Faschtewaije und Wurst!!!!

 

 

 

Das Restaurant du coeur bietet so eine Alternative!

 

Montag und Mittwoch in der Fasnachtswoche gibt es arabische Spezialitäten und am Dienstag geht Sandra Coppola in die Vollen und verwöhnt nach dem Hauptgang, der  specialità di carnevale alla napoletana enthalten wird,  mit einem “kultischen” und unwiderstehlichen Weihnachts-/Kindergeburtstags- und Festtagsgebäck: den kunterbunten STRUFFOLI. 

 

Bloss nicht verpassen!!!!

 

Wir freuen uns auf viele Gäste und bitten um Anmeldung, wenn Ihr in Gruppen kommt (was uns natürlich freut).

 

Hier eine optische Auswahl unserer bisherigen “Best of”- Gerichte: arabisch und italienisch bunt gemischt!

 

 

 

 

 

 

 

 


Erf❤lgreicher Start

Am 7.1. 2016 eröffneten wir in den Räumen der Wärmestube Soup&Chill das “Restaurant du coeur”.
Die Küchencrew um Hoda Elsherif zauberte ägyptische Leckerbissen, die Gäste bestaunten den durch geschickte Dekoration (bunter Stoff, direkt aus Kairo) so veränderten Gastraum und genossen ihr Essen.
Die Stimmung war fröhlich, alle waren glücklich über den gelungenen Start und SEHR zuversichtlich.
Tags darauf kochte Sandra Coppola mit “ihrem” Team italienische Spezialitäten. Auch an diesem Tag war das Fazit: Essen gut, Stimmung gut, Spenden gut - alles gut!
 
Bei aller Freude:
Vor dem Restaurant - Team liegt viel Arbeit: wir werden hart arbeiten müssen, d.h. gute Werbung machen und konstant gute Qualität bieten.
Helfen Sie alle, liebe Website-BesucherInnen, beim Teil eins unserer Aufgabe mit: machen Sie Werbung für uns!!! Für die Qualität sorgen unsere Küchenteams und im Service Zina Buser und Reduan.
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns beim Planen helfen, indem Sie auf  restaurant@soupandchill.com Ihren Platz reservieren.

Mit einem neuen Projekt ins neue Jahr:

Soup&Chill lanciert am 7.1. ein neues Projekt im Versuch, -wieder einmal- eine WinWin-Situation zu schaffen.., das „Restaurant du coeur“. Wir nutzen den täglich bis 15h leer stehenden Raum, wir nutzen unsere professionelle Küche, wir nutzen die Fähigkeiten von zahlreichen Menschen, wir bieten für „jedermann“ im Quartier einen Mittagstisch, an dem es nicht nur was Gutes zu essen gibt, sondern von dem man auch mit dem Gefühl aufstehen kann, etwas Unterstützenswertes unterstützt zu haben.

 

Herzliche Einladung allerseits!

 

Reservierungen per Email: restaurant@soupandchill.com

 


Wiedereinstieg von        Andreas Tännler

Nach fast drei Jahren Auszeit ist Andreas Tännler zurück im Soup&Chill.                            

Er hatte in der „nomadischen Phase“, d.h. in den beiden Containern, schon jahrelang mitgearbeitet, zunächst als Team-Mitglied, dann als Co-Leiter. Während des Umbaus unserer Räumlichkeiten im Sommer 2012 war er wichtige Schaltstelle zwischen Architekt, Bauleiter und Vorstand. 

 

Im Sommer 2015 stellte er als Koordinator des Projekts „Bunte Nacht“ seine Qualitäten als Organisator und „Vernetzer“ unter Beweis. Er kennt das soziale Basel und das soziale Basel kennt und schätzt ihn.                                                                   

Andreas Tännler hat nun die Leitung von Team und Tagesgeschäft übernommen.

 

Wir freuen uns über den Wiederbeginn der Zusammenarbeit!


POLITIK

Nachdem die Neuregelung der Preise für die Notschlafstelle (40 CHF pro Nacht für Personen, die nícht in BS gemeldet sind) für wirklich schlaflose Nächte bei den Organisationen, die mit obdachlosen Menschen zu tun haben, gesorgt hatte, durften alle Beteiligten Anfang Dezember aufatmen: ab sofort bis Ende Februar dürfen „zuweisende Organisationen“… darunter auch Soup&Chill… auch „Ausserkantonale“ wie bisher zum Lokaltarif in der Notschlafstelle unterbringen.                                    

Herzlichen Dank an Nicole Wagner, Jacqueline Lätsch und RR Christoph Brutschin!

 


Vorweihnachtliches aus der Wärmestube

Ein „Multikulti“-Weihnachts-Arrangement Kurs am 6. Dezember von und mit unserem Gärtner und Floristen Köbi und die wunderbare Lesung „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ von Heinrich Böll mit Jupp Saile sorgten für Freude und sehr lustige Momente.

 

 

 

 

 

 

ICH BIN IM SIEBTEN HIMMEL!                                                                                                  

Die Kunde von Köbi Rueggs wunderschönen Weihnachtsgestecken verbreitete sich über die ganze Stadt…. und erreichte das Hotel Les tros rois. Ein Telefonanruf ins Soup&Chill brachte den Auftrag: Meister Köbi möge 2 grosse Gestecke herstellen und liefern…. Köbi machte sich an die Arbeit. Und die beiden Gestecke wurden soooo schön, dass gerade noch ein drittes nachbestellt wurde.                           

Köbis Kommentar: s. oben 


Soup(er) Eröffnung

Am Sonntag öffneten wir die Tür zur 10.Saison von SOUP&CHILL.

Es war ein Nachmittag voller Wiedersehns-Freude, zufriedenen Gästen und Mitarbeitern.

Später ein Abend voller Jazzklängen inklusive mitschnippen, mitklatschen und mitsingen.

Ein bunt gemischtes Publikum feierte den Start in eine hoffentlich gute Wintersaison 2015/2016.


Start in die 10.Saison!

1.11.2015, 17h:

Start in die 10. Saison von Soup&Chill!


17h: die Tür geht auf, wir freuen uns aufs Wiedersehen mit unseren Gästen.


20.30h: wir feiern mit unseren Gästen und hoffentlich vielen Jazz-Freunden den Saisonstart mit SOUP&JAZZ: das Julie Fahrer Quintett.


Rückblick in den Sommer

Er war warm und schön, alle haben ihn genossen.

Die Grosszügigkeit von einigen Sponsoren hat es uns ermöglicht, von Mai bis Ende September jedes Wochenende zu öffnen. Wie sagte einmal ein Gast

„Wie schön, dass Ihr gemerkt habt, dass man auch Hunger hat, wenn es warm ist“.

 

Wir hatten einige Konzerte und Anlässe im Sommer, der wichtigste, die „Bunte Nacht als Antwort auf das White dinner“ am 11. September brachte uns viel Arbeit und sehr viel Freude. Dazu viele neue Kontakte, neue Maschen im Netzwerk, wertvolle Anregungen und sehr viel Sympathie (Fotos unter „BUNTE NACHT).

Ein besonders geglückter Anlass mit vielen Besuchern aus dem Quartier fand Ende August statt: an einem lauen Sommerabend unter den grossen Kastanienbäumen neben dem Haus:“Hinter den sieben Gleisen“… unser Kinoabend in Zusammenarbeit mit der Quartierkoordination Gundeli.


Start in den Winter

Wir sind vorbereitet:

Team: Neben den vertrauten Gesichtern im Team (Barbara, Sandra, Andrea, Diana, Tayeb, Marc) wird es auch ein paar neue geben, junge Leute, die Lust haben, bei uns mitzuarbeiten. Wir freuen und sind gespannt.

Betriebsleitung: Nicht mehr bei uns arbeitet Christine Meier. Ihre Aufgaben haben ad interim Josette Pfefferli und Claudia Adrario de Roche aus dem Vorstand übernommen.


Planung der Wintersaison

Freiwillige sehr willkommen!

Weil die Mitarbeit von Freiwilligen im Sommer hervorragend klappte, wollen wir auch im Winter mit 2 Leuten aus dem Team plus ein bis zwei Freiwilligen arbeiten. Wer Lust hat, mitzumachen: bitte Mail an info@soupandchill.com. Wir schicken dann einen Doodle-Monatsplan November, und jede/r kann seine Wunschdaten eintragen. Danke!


Räume

Wir freuen uns über eine räumliche Verbesserung!  Die SBB stellte uns einen dritten Kellerraum zur Verfügung, der als Kleiderkammer und Schlafsacklager dienen wird. Für die Planung und Durchführung der Keller-Renovierung geht unser herzlicher Dank an den KIWANIS-CLUB Basel und Meier Maler, dessen Mitarbeitende zusammen mit unseren Gästen den Raum saniert haben.


Wichtige Themen

Unsere wichtigsten Themen für die nächsten Monate:

Die steigenden Zahlen von wirklich Obdachlosen, die auf der Strasse schlafen.

Die massiv verschärften Spielregeln der Notschlafstelle die uns die Zuweisung von ausserkantonalen Menschen finanziell fast unmöglich macht (40 Franken pro Nacht).

Die Frage, wieweit die Flüchtlingsthematik auch unsere Stube erreichen wird und wie wir –räumlich- damit umgehen.


Wie man uns helfen kann

  • Wir sind dankbar über freiwillige Helfer
  • Wir sammeln Kleidung (v.a. Männersachen in grossen Grössen), Decken, Schlafsäcke.
  • Wir brauchen dringend Tips, wo es Räume gibt, in denen in wirklich kalten Nächten (unter Null Grad) ein paar Menschen schlafen können. Die Notschlafstelle hat die Preise dramatisch erhöht, ab sofort bezahlen die „zuweisenden“ Organisationen -darunter auch S&Chill- für nicht in Basel-Stadt Gemeldete nicht mehr den innerkantonalen Betrag von (neu) 7.50CHF  (bisher 6.-)  Franken, sondern die 40 Franken für Ausserkantonale.  
  • Wir freuen uns über den Besuch unserer Veranstaltungen (wer informiert werden will, Mail an inf@soupandchill.com.... Dadurch Aufnahme in den Mailversand)
  • Wir bitten um „Benutzung“ eines Einzahlungsscheines…

Ein Abschied für immer

Köbi, unser Gärtner, bereitete Franz einen letzten bunten Gruss aus dem Soup&Chill-Garten.
Köbi, unser Gärtner, bereitete Franz einen letzten bunten Gruss aus dem Soup&Chill-Garten.

Am 18. September ist unser langjähriges Vorstands-Mitglied Franz Decker verstorben. Er hatte immer alle Antennen draussen, wenn es darum ging, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen: die guten Beziehungen zur Winterhilfe und zum K5 sind sein Verdienst. Er hat uns in schwierigen finanziellen Situationen durch sein Beziehungsnetz sehr geholfen.




Besonders berührt hat uns, dass die Kollekte des Abdankungsgottesdienstes an Soup&Chill ging.